
Lennart Ewers erklärt im Interview, wie Makler und Dienstleister mit Headless CMS und KI-gestütztem GEO heute noch Kunden gewinnen.
Auf der Deutschen Immobilienmesse moderiert Alexander Schmid das Gespräch mit Lennart Ewers von Ynfinite. Im Zentrum steht eine der drängendsten Fragen der heutigen Immobilienbranche: Wie gelingt moderne Kundengewinnung über die eigene Webseite?
Gerade für Dienstleister und Makler mit erklärungsbedürftigen Dienstleistungen hat sich die technische Historie drastisch verändert. Eine Webseite darf heute keine passive Visitenkarte mehr sein, sondern muss als aktiver Kundenmagnet funktionieren, der gezielt Verkäuferkontakte generiert.
Lennart Ewers erklärt die Funktionsweise von Ynfinite über den Begriff des "Headless CMS". Diese Technologie trennt die reine Datenbank mit Inhalten strikt von der optischen Präsentationsschicht.
Das System analysiert kontinuierlich regionale Google-Trends direkt vor Ort beim Kunden. Mithilfe künstlicher Intelligenz werden daraus vollautomatisch maßgeschneiderte Blogbeiträge generiert, die nicht nur auf der eigenen Webseite landen.
„Wir liefern keine Webseite, sondern ein System, was für dich arbeitet.“ — Lennart Ewers
Mit diesem Ansatz wird die klassische Webseite zu einer hochgradig vernetzten Akquise-Zentrale umgebaut.
WordPress gilt seit über zwei Jahrzehnten als unangefochtener Marktführer für das Erstellen von Webseiten. Doch das System wurde ursprünglich für einfache Weblogs entwickelt und schleppt diese starre Architektur bis heute mit sich herum.
Bei WordPress sind Design-Templates und geschriebene Texte fest miteinander verschmolzen. Das verhindert ein flexibles, plattformübergreifendes Ausspielen der Inhalte auf verschiedenen Kanälen.
Durch diese Entkopplung spart man wertvolle Arbeitszeit und vermeidet veraltete Informationen im Netz.
Viele Immobilienmakler investieren horrende Summen in optisch spektakuläre Webseiten. Nach dem feierlichen Launch folgt jedoch schnell die Ernüchterung, weil die erhofften Kundenanfragen ausbleiben.
Eine ästhetische Seite nützt nichts, wenn sie in den unendlichen Weiten des Internets nicht gefunden wird. Gegen finanzstarke Portale und Großkonzerne lässt sich nur mit einer smarten Content-Strategie konkurrieren.
„Eine schöne Webseite allein, die bringt dich heute nicht mehr weiter. Du musst gefunden werden.“ — Lennart Ewers
Unternehmer müssen lernen, ihre Webseite nicht als kreatives Kunstwerk, sondern als messbares Vertriebswerkzeug zu betrachten.
Die rasante Entwicklung der künstlichen Intelligenz stellt die gesamte digitale Werbewelt auf den Kopf. Während 2025 noch rund 15 Prozent der Deutschen direkt über ChatGPT suchten, zeichnet sich für 2026 eine gigantische Verschiebung ab.
Mittlerweile nutzt fast jeder zweite Deutsche KI-gestützte Systeme für alltägliche Suchanfragen im Internet. Dieser rasante Wandel zwingt Unternehmen dazu, ihre gesamte Auffindbarkeit im Netz neu zu überdenken.
Der Begriff SEO (Search Engine Optimization) wird zunehmend durch GEO (Generative Engine Optimization) ergänzt. Es geht nicht mehr nur darum, in einer klassischen Linkliste ganz oben zu stehen.
Webseitenbetreiber müssen sicherstellen, dass die Algorithmen der großen KI-Modelle wie Claude oder ChatGPT ihre Inhalte überhaupt lesen können. Nur so taucht das eigene Unternehmen in den generierten Antworten der KI-Suchen auf.
Wie genau sieht die praktische Umsetzung im Alltag aus? Am Beispiel einer Suche nach einem Immobilienmakler in Essen verdeutlicht Lennart Ewers den Unterschied der Suchmethoden.
Während Menschen bei Google klassisch nach Schlagworten filtern, stellen sie einer KI meist ganze Fragen. Es wird beispielsweise gefragt, wer der seriöseste Anbieter für einen Immobilienverkauf vor Ort ist.
Der Ausblick auf die kommenden Jahre verspricht eine noch tiefgreifendere Transformation. Die eigene Webseite wird für den menschlichen Besucher tendenziell immer unwichtiger.
In naher Zukunft werden KI-Suchagenten im Auftrag des Nutzers das Web durchsuchen, Angebote vergleichen und direkt Aktionen ausführen. Webseiten müssen daher primär für die Kommunikation zwischen Maschinen optimiert sein.
„In ein, zwei Jahren seid ihr weg vom Fenster, wenn ihr noch mit einer WordPress-Seite unterwegs seid.“ — Alexander Schmid
Wer diesen Trend verschläft, verliert in kürzester Zeit den digitalen Anschluss an die Konkurrenz.
Ein Headless CMS trennt den Inhalt einer Webseite (Texte, Bilder, Videos) strikt vom Design. Dadurch können Inhalte von einer zentralen Stelle aus auf verschiedenen Plattformen wie Webseiten, Social Media und Google-Profilen gleichzeitig aktualisiert werden.
Das System analysiert regionale Google-Trends und lässt eine KI passende Blogbeiträge schreiben, die auf der Webseite und in sozialen Medien gepostet werden. Dies erhöht das Google-Ranking und leitet potenzielle Kunden über gezielte Call-to-Actions in das Akquisesystem.
Eine optisch ansprechende Webseite bringt keine Ergebnisse, wenn sie nicht in den Suchmaschinen gefunden wird. Ohne regelmäßige Inhalte, Keywords und Trust-Elemente bleibt die Seite für potenzielle Neukunden unsichtbar.
Baukastensysteme konzentrieren sich meist nur auf ein schönes Webdesign. Ynfinite hingegen liefert ein automatisiertes Akquisesystem, das durch kontinuierlichen Content und automatisierte Backlinks aktiv neue Interessenten anzieht.
Die klassische Suche verschiebt sich zunehmend zu KI-Tools wie ChatGPT. Webseiten müssen daher so optimiert werden, dass KI-Suchmaschinen sie auslesen und als Antwortquelle nutzen können.
GEO steht für Generative Engine Optimization. Es beschreibt die Optimierung von Web-Inhalten, damit diese von KI-gestützten Suchmaschinen wie ChatGPT oder Claude gefunden und bei Nutzerfragen als Quelle vorgeschlagen werden.
Nutzer stellen KI-Systemen oft konkrete W-Fragen. FAQ-Sektionen auf Webseiten, die diese Fragen präzise beantworten, machen es KIs leichter, die Seite als vertrauenswürdige Informationsquelle zu identifizieren.
Statt monatlich 2.500 bis 4.500 Euro für eine klassische Content-Marketing-Agentur zu zahlen, bietet Ynfinite ein automatisiertes System für einen Bruchteil der Kosten von etwa 180 Euro im Monat an.
Viele Unternehmer vernachlässigen ihr Google My Business-Profil komplett und posten dort keine Updates oder Bilder, obwohl dieser Kanal für die lokale Auffindbarkeit extrem wichtig ist.
Künftig werden immer mehr KI-Suchagenten direkt mit Webseiten interagieren, anstatt dass menschliche Nutzer sie besuchen. Webseiten müssen daher so programmiert sein, dass Maschinen Termine buchen und Daten fehlerfrei auslesen können.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.