
Wie Onbreo mit WhatsApp-Marketing, KI-Telefonie & smarter Lead-Segmentierung die Immobilienakquise für Makler revolutioniert. Jetzt lesen!
Alexander Schmid begrüßt Luka Sikic von Onbreo auf der Deutschen Immobilienmesse. Das zentrale Problem der Branche ist schnell identifiziert: Viele Immobilienmakler lassen den größten Schatz in ihrem eigenen Büro verstauben.
Luka Sikic verdeutlicht dies regelmäßig in seinen Vorträgen, indem er das Publikum interaktiv einbezieht. Es zeigt sich fast immer dasselbe Bild: Die absolute Mehrheit der Makler bricht den Kontakt zu ihren gewonnenen Leads bereits nach ein bis drei Monaten ab.
„Die meisten Immobilienmakler hören auf ihre Leads zu bearbeiten nach ein bis drei Monaten. Dabei liegt im Bestand häufig der größte Schatz.“ — Luka Sikic
Dieses ungenutzte Potenzial liegt brach, obwohl die Akquise neuer Kontakte oft teuer und zeitintensiv war. Onbreo setzt genau hier an und digitalisiert das systematische Follow-up.
Das System führt verschiedene Eingangskanäle zusammen, darunter:
Ein großes Problem bei klassischen CRM-Systemen wie HubSpot ist laut Alexander Schmid die mangelnde Flexibilität bei unterschiedlichen Zielgruppen. Wer jeden Kontakt gleich anspricht, verliert schnell das Interesse des potenziellen Kunden.
Onbreo löst dieses Problem durch eine hochgradig personalisierte und automatisierte Segmentierung der Kontakte. Das System erfasst nicht nur Kontaktdaten, sondern auch den konkreten Hintergrund des Verkaufsinteresses.
Nur wenn der Inhalt exakt zur aktuellen Lebensphase des Empfängers passt, konvertiert der Lead auch langfristig.
Wichtige Segmentierungskriterien im System sind beispielsweise:
Im modernen Marketing führt kaum ein Weg an WhatsApp vorbei, wenn es um eine extrem hohe Aufmerksamkeit geht. Während klassische E-Mails oft im Spam-Ordner untergehen, erzielen Messenger-Nachrichten herausragende Ergebnisse.
Luka Sikic verweist auf eine fast unglaubliche Kennzahl, die WhatsApp zum absoluten Pflichtkanal für Immobilienmakler macht.
„Bei WhatsApp haben wir über 98% Öffnungsrate. Das muss man sich mal vorstellen, wenn man da dann quasi immer erreichbar ist.“ — Luka Sikic
Wer seine Kunden dort abholt, wo sie täglich kommunizieren, sichert sich einen enormen Wettbewerbsvorteil. Die Hürde für eine Antwort ist bei WhatsApp zudem deutlich niedriger als bei einer förmlichen E-Mail.
Die Vorteile von WhatsApp-Kampagnen auf einen Blick:
Alexander Schmid teilt im Gespräch seine langjährigen Erfahrungen mit klassischen Newslettern. Obwohl er mit Öffnungsraten von über 30 bis 40 Prozent bereits weit über dem Branchenschnitt liegt, sieht er eine gefährliche Entwicklung.
Durch den rasanten Einzug von künstlicher Intelligenz ist es für jeden extrem einfach geworden, fehlerfreie Texte zu generieren. Die Folge ist eine massive Reizüberflutung in den Postfächern der Kunden.
Empfänger werden mit langen, künstlich aufgeblähten Newslettern bombardiert, die sie schlussendlich gar nicht mehr lesen. Mehr als ein kurzes Überfliegen von Bullet Points findet in der Praxis selten statt.
In der Immobilienbranche liegt die durchschnittliche Öffnungsrate bei gerade einmal 20 bis 22 Prozent. Wer hier noch mit austauschbaren Massen-Mails arbeitet, verbrennt wertvolles Vertrauen und landet im digitalen Papierkorb.
Um der Flut an langen KI-Mails zu entkommen, setzt Alexander Schmid erfolgreich auf ein psychologisches Konzept aus dem Copywriting. Die sogenannte Nine Word Rule revolutioniert die Art und Weise, wie Newsletter geschrieben werden.
Das Prinzip basiert darauf, die E-Mail so kurz und persönlich wie möglich zu gestalten. Sie soll exakt so wirken, als hätte man sie mal eben schnell auf dem Smartphone an einen guten Freund oder Kollegen getippt.
Ein paar prägnante Merkmale dieser Strategie:
Das Thema Künstliche Intelligenz ist in aller Munde, doch beim praktischen Einsatz lauern erhebliche Fallstricke. Luka Sikic warnt eindringlich davor, KI-Telefonassistenten für die unaufgeforderte Kaltakquise einzusetzen.
„Wovon ich komplett gegen bin, ist einfach nur Kaltakquise machen mit KI-Telefonie. Das funktioniert nicht.“ — Luka Sikic
Neben massiven rechtlichen Problemen droht Maklern dabei ein schneller und nachhaltiger Ruin ihres professionellen Images. Niemand möchte von einem automatisierten Roboter ohne vorherige Einwilligung angerufen werden.
Sinnvoll und hochgradig profitabel ist KI-Telefonie hingegen in zwei konkreten Bereichen:
Luka Sikic bringt für die Entwicklung von Onbreo eine tiefgehende technologische Expertise mit. Er programmierte bereits im Alter von elf Jahren und studierte später Wirtschaftsingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik.
Vor der Gründung von Onbreo sammelte er wertvolle Erfahrungen in hochkarätigen Software- und KI-Projekten. Dazu gehörten unter anderem die App-Entwicklung für Porsche sowie ein innovatives KI-Startup in der Brustkrebsforschung in Kooperation mit der Stanford University.
Dieses geballte Wissen fließt nun direkt in die Algorithmen und Automatisierungen von Onbreo ein. Das Ziel ist es, modernste Technologie so einfach nutzbar zu machen, dass Immobilienmakler ohne IT-Kenntnisse davon profitieren können.
Die Kombination aus smarter Datenanalyse, datengeschützter Kommunikation und praxistauglichen KI-Schnittstellen schafft eine zukunftssichere Plattform für die moderne Immobilienakquise.
Onbreo bietet eine Plattform für planbare Auftragsakquise und automatisiertes Follow-up von Immobilien-Leads über Kanäle wie WhatsApp, E-Mail und KI-Telefonie.
Die meisten Makler brechen den Kontakt zu potenziellen Kunden bereits nach ein bis drei Monaten ab, wodurch wertvolle Leads im Altbestand ungenutzt verstauben.
Leads werden nach konkreten Lebensereignissen wie Scheidung oder Erbfällen kategorisiert, um passgenaue, relevante Marketing-Kampagnen auszuspielen.
WhatsApp-Nachrichten erzielen eine außergewöhnlich hohe Öffnungsrate von rund 98 Prozent, was sie zu einem der effektivsten Kommunikationskanäle macht.
Im Durchschnitt liegt die Öffnungsrate für Newsletter in der Immobilienbranche bei etwa 20 bis 22 Prozent.
Diese Regel besagt, dass extrem kurze E-Mails (idealerweise unter zehn Wörtern), die wie eine persönliche Nachricht an einen Freund klingen, die besten Klick- und Interaktionsraten erzielen.
Da KI das Erstellen fehlerfreier, langer Texte vereinfacht hat, werden Empfänger mit langen E-Mails überflutet, was dazu führt, dass diese meist ungelesen gelöscht werden.
Nein, die Kaltakquise mittels KI-Telefonie ist rechtlich unzulässig und kann zudem dem Ruf des Immobilienunternehmens massiven Schaden zufügen.
KI-Telefonagenten eignen sich hervorragend für die Erreichbarkeit bei Abwesenheit im Büro sowie für die strukturierte Pflege von Bestandskontakten.
Luka Sikic ist der Gründer von Onbreo, Wirtschaftsingenieur und Softwareentwickler, der zuvor unter anderem an KI-Projekten für Porsche und in der medizinischen Forschung gearbeitet hat.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.