Alle immo-inside Episoden
    immo-inside · 3. Sep 2025

    Eigenkapitalrendite Immobilien: 15-30% mit System

    3. Sep 2025 31:58 5 Min. Lesezeit
    #054 - 15-30% EK Rendite mit Immobilien: So macht's der Profi

    Kapitel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine hohe Eigenkapitalrendite von 15 bis 30 Prozent lässt sich durch den gezielten Hebeleffekt bei der Bankfinanzierung realisieren.
    • Erfolgreiche Immobilieninvestoren trennen strikt zwischen emotionalem Eigennutz und sachlicher Kapitalanlage mit funktionalen Grundrissen.
    • Vollständige und professionell aufbereitete Unterlagen inklusive eines klaren Anschreibens erhöhen die Finanzierungschancen bei Banken drastisch.
    • Die Sanierung von Bestandsimmobilien aus den 1990er-Jahren bietet oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis und höhere Renditen als teurer Neubau.
    • Ernsthafter Vermögensaufbau erfordert eine langfristige Strategie, bei der Immobilien die tragende, wertbeständige Säule bilden.

    Wie erzielt man 15-30% Eigenkapitalrendite mit Immobilien? Profi Jürgen Rossegger verrät seine Strategie für sicheren Vermögensaufbau.

    Vom Koch zum Immobilien-Multi-Millionär

    Der Weg in die Immobilienbranche verläuft selten geradlinig. Jürgen Rossegger blickt auf eine bewegte Lebensgeschichte zurück, die von Disziplin und dem unbedingten Willen zur Veränderung geprägt ist. Als Pflegekind verließ er bereits im Alter von 15 Jahren sein Zuhause und absolvierte zunächst eine klassische Ausbildung zum Koch. Mit 22 Jahren wagte er den radikalen Quereinstieg in die Finanzbranche. Ohne nennenswerte finanzielle Rücklagen, zeitweise auf geliehenes Geld von seiner Freundin für einfache Tankfüllungen angewiesen, baute er sich über harte Arbeit und ein begleitendes Fernstudium ein neues Fundament auf.

    In dieser intensiven Zeit, in der er rund um die Uhr im Anzug unterwegs war und im Jahr über 40.000 Kilometer im Opel Astra zurücklegte, reifte eine wichtige Erkenntnis: Klassische Finanzprodukte wie Lebensversicherungen oder Bausparverträge machen oft Versprechungen, die sie am Ende nicht halten können. Bei Sachwerten wie Immobilien hingegen behält der Investor die Kontrolle über die Wertschöpfungskette. Mit dem Kauf seines ersten Zwölffamilienhauses, das er erfolgreich sanierte und an einem einzigen Vormittag vermarktete, war der Grundstein für eine jahrzehntelange Karriere gelegt. Heute verantwortet er ein Transaktionsvolumen von über 86 Millionen Euro.

    Das Geheimnis hinter 15 bis 30 Prozent Eigenkapitalrendite

    Eine Eigenkapitalrendite im zweistelligen Bereich klingt für viele Anleger nach unkalkulierbarem Risiko oder leeren Versprechungen. In der Realität basiert dieser Erfolg auf einem einfachen mathematischen Prinzip: dem Hebeleffekt (Leverage-Effekt). Durch den intelligenten Einsatz von Fremdkapital lässt sich die Rendite auf das tatsächlich eingesetzte Eigenkapital massiv steigern.

    „Je mehr Geld du von der Bank bekommst, desto größer ist deine Eigenkapitalrendite.“ — Jürgen Rossegger

    Um dieses Prinzip sicher zu nutzen, empfiehlt sich ein strukturierter Ablauf, der finanzielle Belastungen minimiert und Erträge maximiert:

    • Fremdfinanzierung maximieren: Die Bank übernimmt im Idealfall den kompletten Kaufpreis der Immobilie, während der Investor lediglich die Erwerbsnebenkosten trägt.
    • Nebenkosten minimieren: In Bundesländern wie Baden-Württemberg liegt die Grunderwerbsteuer bei 5 Prozent, was zusammen mit Notar- und Gerichtskosten rund 7 Prozent Nebenkosten ausmacht.
    • Geringer Eigenkapitaleinsatz: Bei einer Wohnung für 300.000 Euro genügen somit bereits 21.000 Euro an eigenen Mitteln, um den Deal zu realisieren.
    • Zins und Tilgung optimieren: Aktuelle Konditionen von rund 3,6 bis 3,7 Prozent Zinsen bei einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent schaffen eine stabile Basis.
    • Steuerliche Vorteile nutzen: Durch Abschreibungen und gezielte Gutachten zur Restnutzungsdauer lässt sich die Steuerlast senken und die Liquidität steigern.

    Warum Off-Market-Deals den Unterschied machen

    Wer heute auf den großen Online-Portalen nach rentablen Immobilien sucht, stellt schnell fest, dass der Markt hart umkämpft und oft überteuert ist. Aus diesem Grund geht die Jürgen Rossegger GmbH einen gänzlich anderen Weg. Die vermittelten Objekte werden grundsätzlich nicht öffentlich inseriert.

    „Unsere Objekte wirst du niemals im Netz finden.“ — Jürgen Rossegger

    Dieser Verzicht auf den klassischen Online-Vertrieb bietet erhebliche Vorteile für Käufer und Verkäufer. Der Verkaufsprozess basiert auf einem tiefen Verständnis für den Kunden und dessen langfristige Finanzplanung. Anleger kommen mit dem Ziel des ernsthaften Vermögensaufbaus und erhalten maßgeschneiderte Angebote, die exakt zu ihrer finanziellen Situation passen. Dies vermeidet unnötige Bieterkämpfe und sichert faire Einkaufspreise, die für eine hohe Rendite essenziell sind.

    Bestandssanierung versus Neubau im Praxistest

    In der aktuellen Marktphase zeigt sich eine deutliche Verschiebung der Prioritäten. Während der Neubau mit immensen Hürden und hohen Zinsen kämpft, bietet die Sanierung von Bestandsimmobilien enorme wirtschaftliche Chancen. Das Verhältnis bei den Projekten von Jürgen Rossegger liegt mittlerweile bei etwa 70 bis 80 Prozent Sanierung zu 20 bis 30 Prozent Neubau.

    • Baukosten im Neubau: Die reinen Herstellungskosten für einen Quadratmeter Wohnfläche im Neubau liegen heute oft bei rund 4.500 Euro, was Projekte schwer kalkulierbar macht.
    • Vorteil Bestandssanierung: Die Modernisierung einer Immobilie aus den 1990er-Jahren kostet oft nur die Hälfte eines vergleichbaren Neubaus, erzielt jedoch eine ähnlich hohe Mietrendite.
    • Grundrisse im Fokus: Funktionale Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sind am Markt besonders gefragt. Teure Luxus-Ausstattungen wie vergoldete Armaturen bringen keinen Cent mehr Miete.
    • Sondermüll vermeiden: Viele moderne Neubauten aus billigen Verbundstoffen weisen langfristig eine mangelhafte Umweltbilanz auf, während solide Substanz im Bestand den Wert hält.

    Der professionelle Weg zur Bankfinanzierung

    Der größte Fehler vieler privater Investoren liegt in der mangelhaften Vorbereitung auf das Bankgespräch. Wer ohne fertige Unterlagen zur Bank geht und fragt, wie viel Geld er bekommen kann, verspürt von Anfang an einen herben Verlust an Verhandlungsmacht. Banken verlangen in der heutigen Marktphase absolute Professionalität, Transparenz und Verlässlichkeit.

    Ein unvorbereiteter Investor bekommt von der Bank schnell teure, unpassende Produkte wie zusätzliche Bausparverträge zur Zinsabsicherung aufgedrückt. Erfolgreiche Käufer nutzen stattdessen eine eigene Finanzierungscheckliste. Die fertige Anfrage besteht aus einem prägnanten Anschreiben auf einer einzigen Seite, einer glasklaren Kreditanforderung und einer lückenlosen Finanzierungsmappe. Durch dieses strukturierte Vorgehen nimmt der Investor dem Banker zeitaufwendige Arbeit ab und positioniert sich als verlässlicher Partner auf Augenhöhe.

    Emotionen blockieren den finanziellen Erfolg

    Immobilien als Kapitalanlage müssen strikt von emotionalen Motiven getrennt werden. Viele Einsteiger machen den folgenschweren Fehler, Objekte nach dem persönlichen Geschmack auszuwählen oder unüberlegte Entscheidungen aus dem Bauch heraus zu treffen. Eine Kapitalanlage ist jedoch kein neues Zuhause, sondern ein reines Rechenbeispiel.

    „Trenne dein Geld von den Emotionen. Deine Emotionen haben hier nichts zu suchen.“ — Jürgen Rossegger

    Wer eine Immobilie kauft, muss die Kennzahlen in den Vordergrund stellen. Ein besonders riskanter Fehler ist zudem die Vermietung an Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder. Sollte es hier zu Zahlungsschwierigkeiten kommen, führt dies unweigerlich zu schweren zwischenmenschlichen Konflikten. Die Devise für erfolgreiche Investoren lautet daher: Fokus auf die Zahl unten rechts auf dem Papier. Nur wenn die Wirtschaftlichkeit mathematisch belegbar ist, ist das Investment sicher.

    Langfristiger Vermögensaufbau mit System

    Erfolgreicher Vermögensaufbau ist kein schneller Sprint, sondern ein strukturierter Marathon. Er basiert auf einer klaren Dreiteilung der liquiden Mittel: Kurzfristig benötigtes Geld gehört auf Tagesgeldkonten, mittelfristige Rücklagen in breit gestreute ETFs oder Aktienfonds, während Immobilien das Fundament für den langfristigen, wertbeständigen Vermögenszuwachs bilden.

    Laut Statistiken sind rund 70 Prozent aller Ehescheidungen auf finanzielle Sorgen und Liquiditätsprobleme zurückzuführen. Gleichzeitig sind neun von zehn Millionären durch den unbemerkten Wertzuwachs von Immobilien reich geworden. Dieser Zuwachs geschieht oft nebenbei, da der Mieter durch die laufenden Mietzahlungen das Darlehen tilgt. Wer diese Strategie konsequent umsetzt, wandelt seine Steuerlast aktiv in privates Vermögen um und legt den Grundstein für finanzielle Unabhängigkeit im Alter.

    Häufige Fragen

    Wie erreicht man 15 bis 30 % Eigenkapitalrendite mit Immobilien?

    Diese Rendite wird durch den Hebeleffekt (Leverage-Effekt) erzielt, indem man den Kaufpreis fast vollständig über günstiges Fremdkapital finanziert und nur die Erwerbsnebenkosten als Eigenkapital einbringt.

    Wie viel Eigenkapital benötige ich für meine erste Wohnung?

    Bei einer 100-Prozent-Finanzierung des Kaufpreises benötigen Sie lediglich die Erwerbsnebenkosten. In Baden-Württemberg entspricht dies bei einer 300.000-Euro-Wohnung rund 21.000 Euro (ca. 7 % für Steuern, Notar und Gericht).

    Warum inseriert Jürgen Rossegger seine Immobilien nicht online?

    Durch den Verzicht auf Online-Inserate werden Bieterkämpfe vermieden. Die Vermittlung erfolgt exklusiv und passgenau an Anleger, die im Rahmen einer strukturierten Finanzplanung ernsthaften Vermögensaufbau betreiben wollen.

    Was ist besser: Neubau oder die Sanierung von Bestandsimmobilien?

    In der aktuellen Marktphase bietet die Sanierung von Immobilien aus den 1990er-Jahren oft ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie kostet oft nur die Hälfte eines Neubaus bei einer vergleichbar hohen Mietrendite.

    Was kostet die Erstellung von Wohnraum im Neubau aktuell?

    Die durchschnittlichen Herstellungskosten im Neubau liegen derzeit bei etwa 4.500 Euro pro Quadratmeter, was Neubauprojekte im Vergleich zur Bestandssanierung oft unwirtschaftlich macht.

    Wie bereitet man sich optimal auf ein Finanzierungsgespräch bei der Bank vor?

    Nutzen Sie eine eigene Finanzierungscheckliste und reichen Sie eine lückenlose Mappe inklusive eines einseitigen, klaren Anschreibens ein, statt unvorbereitet nach dem maximalen Kreditrahmen zu fragen.

    Warum sollte man Immobilien nicht an Freunde oder Familie vermieten?

    Sollte es zu finanziellen Engpässen oder Zahlungsschwierigkeiten kommen, führt dies bei Verträgen im privaten Umfeld fast immer zu schweren, emotionalen Konflikten.

    Welche Rolle spielen Emotionen beim Immobilienkauf?

    Emotionen sind der größte Renditekiller. Eine Kapitalanlage muss rein rational nach Zahlen, funktionalen Grundrissen und Marktnachfrage ausgewählt werden, nicht nach dem persönlichen Geschmack.

    Wie hilft ein Restnutzungsdauer-Gutachten beim Steuersparen?

    Ein solches Gutachten kann die steuerliche Abschreibung (AfA) der Immobilie durch den Nachweis einer kürzeren verbleibenden Nutzungsdauer erhöhen, was die jährliche Steuerlast senkt.

    Was ist der Leverage-Effekt bei Immobilien?

    Der Leverage-Effekt beschreibt die Hebelung der Eigenkapitalrendite durch den Einsatz von günstigerem Fremdkapital. Solange die Gesamtrendite der Immobilie über dem Fremdkapitalzins liegt, steigt die Rendite des eingesetzten Eigenkapitals.

    Transkript

    Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.