
Wie Sie US-Immobilien in Cleveland mit bis zu 110% refinanzieren und passiven Cashflow aufbauen. David Mayer erklärt den Remote-Kaufprozess.
David Mayer, gebürtig aus Rosenheim, startete seinen Weg als klassisch ausgebildeter Wirtschaftsingenieur. Nach einem unglücklichen Start im Angestelltenverhältnis fand er über einen der Gründer von ImmobilienScout24 seinen Mentor. Dies legte den Grundstein für zahlreiche unternehmerische Aktivitäten im In- und Ausland.
Heute betreut er mit seinem Unternehmen Capital Creator deutsche Investoren beim systematischen Einstieg in den US-amerikanischen Immobilienmarkt. Seine persönlichen Erfahrungen reichen von Online-Marketing-Projekten über Tourismusbetriebe in Italien bis hin zu einem hochgradig fokussierten Immobilienportfolio in den USA.
Während in Deutschland oft auf langfristige Wertsteigerung gesetzt wird, fokussiert sich David Mayer in den USA gezielt auf reine Cashflow-Märkte. Cleveland im Bundesstaat Ohio bietet derzeit hervorragende Rahmenbedingungen für ausländische Investoren, die monatlich verlässliche Überschüsse generieren wollen. Capital Creator wickelt dort aktuell rund vier bis sechs Deals pro Monat ab.
Das Verhältnis von verhältnismäßig niedrigen Kaufpreisen zu starken Mieteinnahmen sorgt für überdurchschnittliche Renditen vor Ort. Die wichtigsten Merkmale des Marktes in Cleveland umfassen:
Ein großer Vorteil des US-Marktes ist die extrem hohe Digitalisierung und Transparenz aller Prozesse. Deutsche Investoren müssen für die gesamte Abwicklung kein einziges Mal in die USA reisen, da alle Register öffentlich und Verträge online abschließbar sind. Sämtliche historischen Verkaufsdaten und Steuerdaten der letzten 50 Jahre lassen sich ohne Registrierung online einsehen.
Der strukturierte Ablauf eines Remote-Kaufs über Capital Creator gliedert sich in folgende Schritte:
Für die Hebelung des Eigenkapitals stehen Investoren im Wesentlichen zwei Finanzierungswege zur Verfügung. Zum einen gibt es den DSCR-Loan (Debt Service Coverage Ratio), bei dem die amerikanische Bank rein die Wirtschaftlichkeit des Objekts bewertet. Private Einkommensnachweise, Gehaltszettel oder deutsche Schufa-Auskünfte sind dafür völlig irrelevant.
Noch attraktiver ist jedoch die sogenannte BRRRR-Methode (Buy, Rehab, Rent, Refinance, Repeat), die als klassischer Cash-Deal startet und das Eigenkapital schnell wieder freisetzt.
„Wenn du tatsächlich einen Cash-Deal machen willst, was die profitabelste Variante ist, [...] kommst du dann meistens auf eine 90 bis 110 Prozent Finanzierung effektiv.“ — David Mayer
Der Ablauf der BRRRR-Methode gestaltet sich wie folgt:
Um das Investment wirklich passiv aus der Ferne zu betreiben, ist ein professioneller Property Manager vor Ort unumgänglich. Anders als in Deutschland agieren Hausverwaltungen in den USA als Rundum-Sorglos-Partner, die sämtliche operativen Aufgaben vollständig übernehmen.
„Property-Manager in den USA kostet uns ungefähr 10 % der Bruttomiete, was extrem viel ist, [...] aber die machen tatsächlich alles, alles, alles für dich.“ — David Mayer
Die Dienstleistungen des Property Managers umfassen unter anderem:
Aus steuerlicher Sicht empfiehlt sich für deutsche Investoren die Gründung einer US-amerikanischen LLC (Limited Liability Company) im jeweiligen Bundesstaat der Immobilie. Diese Gründung lässt sich innerhalb weniger Tage vollziehen und bietet sowohl Haftungsschutz als auch steuerliche Flexibilität.
Die steuerliche Behandlung unterliegt klaren Regeln:
Die USA bieten im Vergleich zu Deutschland hochflexible Kreditmärkte. Ein zentraler Vorteil ist die Möglichkeit, Finanzierungen fest auf 30 Jahre abzuschließen, diese jedoch ohne teure Vorfälligkeitsentschädigungen vorzeitig anzupassen.
„Wir finanzieren immer voll auf 30 Jahre. Wir können aber nach 5 Jahren spätestens immer, wie sagt man, ohne Strafzinsen und Co. nachfinanzieren.“ — David Mayer
Nach einer Haltezeit von drei bis sechs Jahren greifen mehrere Hebel gleichzeitig. Durch die laufende Tilgung und die zu erwartende Wertsteigerung erhöht sich das Eigenkapital im Objekt. Investoren können dieses Kapital durch eine kostenfreie Nachfinanzierung herausziehen, um ohne frisches Eigenkapital weitere Immobilien zu erwerben. Bei einem späteren Verkauf ermöglicht zudem das spezielle Austauschprogramm "1031 Exchange" den komplett steuerfreien Reinvestitionsprozess in neue, größere Objekte.
In den USA steht der monatliche Cashflow im Vordergrund, während deutsche Immobilien oft auf spekulative Wertsteigerung setzen. Zudem ermöglichen US-Banken flexiblere Refinanzierungen ohne Vorfälligkeitsentschädigungen.
Cleveland bietet ein hervorragendes Verhältnis von Kaufpreis zu Mieteinnahmen. Dadurch lassen sich sehr hohe Netto-Eigenkapitalrenditen von 15 bis 30 Prozent erzielen.
Ein DSCR-Loan (Debt Service Coverage Ratio) ist ein amerikanischer Kredit für Immobilieninvestoren, der ausschließlich auf Basis der Mieteinnahmen des Objekts vergeben wird. Persönliche Einkommensnachweise des Investors sind dafür nicht erforderlich.
Sie steht für Buy, Rehab, Rent, Refinance, Repeat. Man kauft ein Objekt bar, saniert und vermietet es und zieht das eingesetzte Kapital über eine nachträgliche Bankfinanzierung (bis zu 110%) wieder heraus.
Nein, der gesamte Kaufprozess kann remote über Online-Notare abgewickelt werden. Auch Register, Grundbücher und Baugutachten sind in den USA vollständig digital und öffentlich einsehbar.
Der Property Manager übernimmt gegen ca. 10 Prozent der Bruttomiete die komplette Verwaltung. Dazu gehören die Mietersuche, das Mietinkasso, Instandhaltungen sowie regelmäßige Kontrollen des Objekts.
Es ist ein staatliches Unterstützungsprogramm in den USA, bei dem die Miete für qualifizierte Mieter wie Alleinerziehende oder Veteranen direkt und garantiert vom Staat an den Eigentümer gezahlt wird.
Dank des Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) werden in den USA gezahlte Steuern auf die deutsche Steuerschuld angerechnet. Gewinne fließen in Deutschland lediglich in den Progressionsvorbehalt ein.
Eine LLC (Limited Liability Company) bietet ausländischen Investoren einen wichtigen Haftungsschutz und vereinfacht die steuerliche Abwicklung im jeweiligen US-Bundesstaat erheblich.
Wohngebäude können in den USA über einen Zeitraum von nur 27,5 Jahren linear abgeschrieben werden, was im Vergleich zu den 50 Jahren in Deutschland deutliche Steuervorteile bringt.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.