
Sollte man aktuell Immobilien kaufen? Dr. Peter Burnickl erklärt, warum der deutsche Markt trotz Krise boomt und wie Sie jetzt Vermögen aufbauen.
Die weltpolitische Lage ist so dynamisch und angespannt wie selten zuvor. Geopolitische Krisen im Nahen Osten, der Ukraine-Konflikt und die unvorhersehbare US-Politik unter Donald Trump sorgen für erhebliche Verunsicherung auf den internationalen Märkten. Inmitten dieses globalen Wahnsinns suchen Investoren vor allem nach Stabilität und Verlässlichkeit für ihr Kapital.
Deutschland rückt dadurch wieder verstärkt in den Fokus internationaler Anleger, obwohl die hiesigen Rahmenbedingungen oft kritisiert werden. Der deutsche Immobilienmarkt profitiert von seiner traditionellen Rolle als sicherer Hafen, da die rechtlichen Strukturen stabil und die Sachwerte physisch geschützt sind.
In den vergangenen Jahren erlebten Auslandsmärkte wie Dubai einen beispiellosen Hype. Mit dem Versprechen von astronomischen Renditen und steuerfreien Gewinnen wurden unzählige Investoren angelockt, die ihr Geld im Ausland anlegen wollten. Doch diese Märkte bergen erhebliche Risiken, insbesondere durch die Notwendigkeit von extrem hohem Eigenkapitalanteil und der Abhängigkeit von der globalen Sicherheitslage.
Durch die aktuellen Spannungen an der Straße von Hormuz und im gesamten Nahen Osten wächst die Skepsis unter den Anlegern spürbar. Viele Investoren realisieren nun, dass die vermeintlich sicheren Renditen im Ausland mit geopolitischen Risiken erkauft wurden, die schwer kalkulierbar sind.
„Wenn ihr liquide seid, wenn ihr Sicherheiten habt, wenn ihr die Möglichkeit habt, dann geht shoppen.“ — Dr. Peter Burnickl
Die Folge dieser Entwicklung ist eine spürbare Rückbesinnung auf den Heimatmarkt, der zwar niedrigere Nominalrenditen bietet, dafür jedoch ein ungleich höheres Maß an physischer und rechtlicher Sicherheit garantiert.
Ein zentraler Faktor für den Erfolg von Immobilieninvestments in Deutschland sind die staatlichen Rahmenbedingungen. Nach den schockartigen Förderstopps der Vergangenheit hat sich die politische Landschaft in Bezug auf den Wohnungsbau merklich stabilisiert. Die Verantwortlichen in Berlin haben erkannt, dass ein anhaltender Baustopp verheerende gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen hat.
Die Wahrscheinlichkeit ist daher extrem hoch, dass bestehende KfW-Förderprogramme, attraktive Sonderabschreibungen und der sogenannte Bauturbo langfristig erhalten bleiben. Die Politik kann es sich schlichtweg nicht mehr leisten, weitere Hürden aufzubauen oder bestehende Anreize für Investoren und Bauträger abrupt zu streichen.
Für clevere Investoren bietet die aktuelle Marktphase eine historische Gelegenheit, die so schnell nicht wiederkehren wird. Während der breite Markt noch zögert und von den Nachrichten verunsichert ist, nutzen erfahrene Akteure die Gunst der Stunde für gezielte Zukäufe. Der aktuelle Käufermarkt erlaubt Verhandlungspositionen, die vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen wären.
Besonders vorteilhaft sind die derzeitigen Bedingungen bei den Verhandlungsfristen, da Verkäufer oft unter erheblichem Zeitdruck stehen. Dies ermöglicht es Käufern, exzellente Konditionen und exklusive Prüfungszeiträume zu vereinbaren, ohne dafür finanzielle Vorleistungen erbringen zu müssen.
„Ich persönlich kann euch sagen, ich gehe shoppen und zwar wie ein Geisteskranker. Komplett verrückt.“ — Dr. Peter Burnickl
Ein wesentlicher Treiber für die aktuellen Marktchancen sind die sogenannten Notverkäufe und die anstehenden Darlehensprolongationen. Viele Eigentümer, die ihre Immobilien in den Niedrigzinsphasen der letzten Dekade erworben haben, stehen nun vor dem Ende ihrer Zinsbindung. Die Anschlussfinanzierung zu den heutigen, deutlich höheren Zinssätzen führt in vielen Fällen zu einem negativen Cashflow.
Wenn die monatlichen Mieteinnahmen die gestiegenen Zins- und Tilgungslasten nicht mehr decken können, geraten Eigentümer schnell in Bedrängnis. Dies zwingt viele Akteure dazu, sich schnell und oft unter Marktwert von ihren Immobilienbeständen zu trennen, um eine Insolvenz zu vermeiden.
Nicht jeder Investor möchte oder kann aktuell direkt eine eigene Immobilie erwerben und verwalten. Für diese Zielgruppe bietet der Markt mit Mezzanine-Kapital eine hochattraktive Alternative, um dennoch von den enormen Chancen der Immobilienwirtschaft zu profitieren. Mezzanine-Kapital schließt die Lücke zwischen dem klassischen Bankdarlehen und dem Eigenkapital des Projektentwicklers.
Aufgrund der restriktiven Kreditvergabe der Banken sind Bauträger und Entwickler heute mehr denn je auf private Kapitalgeber angewiesen. Diese hohe Nachfrage nach alternativem Kapital spiegelt sich in außergewöhnlich attraktiven Konditionen für die Investoren wider.
„Heute werden die oberkrassen Vermögen von morgen generiert. Nicht nur durch KI, sondern auch durch Immobilien.“ — Dr. Peter Burnickl
Die aktuelle Marktphase ist nichts für Zauderer, sondern belohnt entschlossenes und strategisches Handeln. Während die breite Masse der Bevölkerung durch inflationäre Tendenzen und politische Diskussionen gelähmt ist, schaffen aktive Investoren das Fundament für Generationenübersteigenden Reichtum. Die Kombination aus hoher Nachfrage nach Wohnraum, stabilen staatlichen Förderungen und günstigen Einkaufsgelegenheiten ist einzigartig.
Wer heute die Initiative ergreift, seine Liquidität klug einsetzt oder sich an starken Netzwerken beteiligt, wird als Gewinner aus dieser Phase hervorgehen. Die Weichen für die Vermögensverteilung der nächsten Jahrzehnte werden genau in diesem Moment gestellt.
Ja, laut Dr. Peter Burnickl ist jetzt ein hervorragender Zeitpunkt für liquide Investoren, da durch Notverkäufe und gescheiterte Finanzierungen exzellente Deals möglich sind.
Globale Unsicherheiten und geopolitische Konflikte lassen viele Auslandsinvestoren vorsichtiger werden, weshalb Kapital wieder vermehrt in den sichereren deutschen Markt zurückfließt.
Ja, die Politik kann es sich angesichts des massiven Wohnraummangels und des stillstehenden Wohnungsbaus nicht leisten, Förderungen oder Sonderabschreibungen erneut zu stoppen.
Der Bauturbo bezeichnet politische und bürokratische Erleichterungen, die in vielen deutschen Städten greifen, um Baugenehmigungen und die Realisierung von Wohnraum zu beschleunigen.
Wenn bestehende Kredite zu deutlich schlechteren Konditionen verlängert werden müssen, führt dies oft zu negativem Cashflow. Eigentümer werden so zu Notverkäufen gezwungen, was günstige Einkäufe ermöglicht.
Im aktuellen Käufermarkt lassen sich laut Burnickl problemlos Exklusivitäten von drei bis sechs Monaten ohne zusätzliche Kosten vereinbaren.
Mezzanine-Kapital ist eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Investoren können in der aktuellen Marktphase Zinsen von 15 Prozent plus Kicker erhalten, was Gesamtrenditen von über 30 Prozent ermöglicht.
Deutschland gilt als sicherer Hafen in unruhigen Zeiten, weshalb Investoren bereit sind, für die höhere Stabilität auch geringere Renditen in Kauf zu nehmen.
Für Bauträgerprojekte setzt er eine Rendite von mindestens 25 Prozent plus X an, während er im Bestand einen Mindestwert von 10 Prozent fordert.
Ja, wer sich selbst nicht an Direktinvestments herantraut, kann sich über Communities an Projekten beteiligen oder als Mezzanine-Kapitalgeber von hohen Zinsen profitieren.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.