Wie ein Steuerberater durch gezielte Planung beim Kickoff 500.000 Euro Baukosten sparte und 10 % mehr Wohnfläche herausholte. Jetzt reinhören!
Viele private Bauherren und mittelständische Investoren stehen mitten im Leben, führen Unternehmen oder arbeiten in anspruchsvollen Führungspositionen. In dieser Lebensphase fehlt oft die Zeit, sich intensiv mit den technischen Details einer Bauplanung auseinanderzusetzen.
Aus diesem Grund gehen viele Projektentwickler fälschlicherweise direkt und ohne klare Vorüberlegungen zu einem Architekten. So erging es auch Berthold, einem erfolgreichen Steuerberater, der mit einem befreundeten Architekten ein Mehrfamilienhaus plante.
„Es ist leider wirklich häufig so, dass die meisten Bauherren und Investoren sehr naiv sind und direkt zum Architekten gehen.“ — Peter Burnickl
Die fertige Planung war zwar architektonisch ansprechend, strapazierte das Budget jedoch massiv und gefährdete die Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts. Erst im Rahmen des Expert-Consultings von Dr. Peter Burnickl wurden die eklatanten Fehlplanungen aufgedeckt und systematisch korrigiert.
Bereits beim ersten Kickoff-Meeting der Zusammenarbeit zeigte sich, dass die bisherige Planung an unzähligen Stellen weit über das wirtschaftlich sinnvolle Maß hinausging. Durch gezielte Anpassungen an der äußeren Gestaltung konnten sofort enorme Summen eingespart werden, ohne den optischen Charakter des Gebäudes zu schmälern.
Die wichtigsten Optimierungen an der Außenhülle umfassten folgende Punkte:
Gerade Balkone stellen in der Kalkulation oft einen großen Kostenfaktor dar, tragen jedoch je nach Größe nur zu 25 bis 50 Prozent zur anrechenbaren Wohnfläche bei. Hier anzusetzen, setzt sofort erhebliche Budgets frei.
Eine der radikalsten, aber auch effektivsten Entscheidungen des Kickoffs war die komplette Eliminierung des Untergeschosses. Der ursprünglich geplante Keller wies extrem ineffiziente Flächenaufteilungen auf, die die Baukosten unnötig in die Höhe trieben.
Die Analyse des Kellergeschosses brachte absurde Fehlplanungen ans Licht:
„Wir haben am Ende den kompletten Keller entfallen lassen, es war noch eine Waschküche drin, da bin ich immer kein großer Fan von.“ — Peter Burnickl
Durch den ersatzlosen Verzicht auf das gesamte Kellergeschoss entfielen nicht nur die enormen Erdarbeits- und Betonierkosten. Auch das Risiko von Feuchtigkeitsschäden wurde eliminiert, während die notwendigen Lagerräume kostengünstig in die Außenanlagen verlagert wurden.
Nach der Bereinigung des Untergeschosses lag der Fokus auf der Optimierung der oberirdischen Etagen, um die nutzbare Wohnfläche signifikant zu steigern. Mit einem geschickten architektonischen Kniff gelang es dem Team, echten Mehrwert im Erdgeschoss zu schaffen.
Die wichtigste Maßnahme betraf das Erschließungssystem des Mehrfamilienhauses:
Diese strukturellen Änderungen führten im Zusammenspiel zu einem echten Game Changer für die spätere Vermietbarkeit und die Gesamtrentabilität.
Auch im Dachgeschoss des Gebäudes schlummerte ungenutztes Potenzial, das im ursprünglichen Entwurf des Architekten nicht optimal ausgeschöpft worden war. Hier war ursprünglich ein einzelnes, riesiges Penthouse mit einer Fläche von 120 Quadratmetern vorgesehen.
Da in der konkreten Lage des Objekts für extrem große Wohnungen nur ein vergleichsweise niedriger Quadratmeterpreis erzielt werden kann, wurde umgeplant:
Diese Maßnahme rundete die Optimierung der Grundrisse perfekt ab und sorgte für eine nachhaltig gesteigerte Renditeerwartung des gesamten Investitionsobjekts.
Durch die Summe aller beim Kickoff beschlossenen Maßnahmen konnte das Projekt von einem Wackelkandidaten in ein hochprofitables Investment transformiert werden. Insgesamt wurde ein Flächenzuwachs von rund 10 Prozent bei gleichzeitiger Baukostensenkung von 500.000 Euro erzielt.
Neben der reinen Baukosteneinsparung profitiert das Vorhaben nun von weiteren finanziellen Vorteilen:
Wer mit einem derartigen finanziellen Puffer in ein Bauprojekt startet, kann der Bauphase extrem gelassen entgegensehen und bleibt auch bei unvorhergesehenen Marktschwankungen budgettreu.
Zum Abschluss des Beitrags richtet sich Dr. Peter Burnickl an die aktiven Macher in der Immobilienbranche, die ihr Netzwerk auf ein neues Level heben möchten. Im Mai 2026 veranstaltet er ein außergewöhnliches Networking-Event im Mittelmeer.
Die Eckdaten dieser exklusiven Mastermind-Reise im Überblick:
Dieses Event bietet die seltene Gelegenheit, abseits des hektischen Alltags tiefe geschäftliche und persönliche Beziehungen zu Gleichgesinnten aufzubauen und zukünftige Großprojekte anzubahnen.
Beim Kickoff-Meeting des Projekts wurden die Baukosten durch gezielte Optimierungen um genau 500.000 Euro gesenkt.
Der Bauherr ist Berthold, ein erfolgreicher Steuerberater, der das Mehrfamilienhaus ursprünglich mit einem befreundeten Architekten geplant hatte.
Der Keller war extrem ineffizient geplant, mit einem dreifach überdimensionierten Technikraum und teuren, rechtlich nicht geforderten Fahrrad- und Wascheinheiten. Durch die Streichung wurden massive Erdarbeits- und Betonierkosten eingespart.
Das Treppenhaus und der Aufzug wurden als kompakter Anbau an die Nordseite des Gebäudes verlegt, wodurch im Inneren wertvolle vermietbare Wohnfläche frei wurde.
Der Bauherr einigte sich mit dem Nachbarn auf eine Abstandsflächenübernahme, da dieser im angrenzenden Bereich ohnehin nur Garagen und Nebenflächen besaß.
Ein sehr großes, 120 Quadratmeter umfassendes Penthouse wurde in zwei kleinere, hochpreisigere Penthäuser aufgeteilt, was den Quadratmeter-Mietzins deutlich erhöht.
Das Projekt nutzt die KfW-Förderung 261 für klimafreundlichen Neubau (KfW 40 mit QNG-Zertifizierung).
Die ursprünglich geplanten, teuren Wandverschalungen an der Fassade wurden durch eine wirtschaftliche und optisch ansprechende Putzfassade ersetzt.
Auskragende Balkone erfordern eine aufwendige und teure thermische Entkoppelung durch sogenannte Isokörbe, um Wärmebrücken zu vermeiden.
Das Event findet am Pfingstwochenende vom 23. bis 25. Mai 2026 rund um Athen in Griechenland statt und richtet sich an maximal 18 ausgewählte Immobilieninvestoren.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.