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    immo-inside · 6. Dez 2025

    Baukosten sparen: Wohnflächeneffizienz & clevere Planung

    6. Dez 2025 11:32 4 Min. Lesezeit

    Kapitel

    00:00Einleitung & Die 10-Prozent-Wette
    01:10Das große Advents-Gewinnspiel
    01:50KI-Planung mit PropertyMaxx für maximale Wohnflächen
    02:40Das Experten-Netzwerk als Game Changer
    03:35Fehler bei der Ausschreibung: Finger weg von Nebenleistungen

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Kostenreduktion von mindestens 10 Prozent ist selbst bei bereits optimierten Bauprojekten unter 3.000 Euro pro Quadratmeter fast immer realisierbar.
    • Durch den Einsatz KI-gestützter Planungstools wie PropertyMaxx lassen sich baurechtliche Spielräume architektonisch und wirtschaftlich voll ausreizen.
    • Ausschreibungen sollten keine unentgeltlichen Nebenleistungen nach VOB-C wie die Baustelleneinrichtung enthalten, da Bieter diese ohnehin erbringen müssen.
    • Übertriebener Schallschutz nach DIN 4109-5 und unnötig strenge Brandschutzmaßnahmen treiben die Baukosten oft ohne echten Mehrwert in die Höhe.
    • Die Kombination aus Anfängern, Semiprofis und Experten in einer aktiven Community schützt vor Betriebsblindheit und deckt versteckte Einsparpotenziale auf.

    10% Kostenreduktion beim Bauen geht immer! Erfahren Sie, wie Sie durch KI-Planung, optimierten Schallschutz und VOB-Tipps bares Geld sparen.

    Die provokante 10-Prozent-These im Wohnungsbau

    Dr. Peter Burnickl startet diese Episode mit einem klaren Versprechen, das er sogar als Wette anbietet: Bei jedem Bauprojekt lassen sich die Kosten um mindestens zehn Prozent reduzieren. Selbst erfahrene Akteure, die bereits für unter 3.000 Euro pro Quadratmeter bauen und glauben, all ihre Prozesse seien maximal optimiert, lassen regelmäßig ungenutztes Potenzial liegen. Die Ursachen hierfür liegen selten in mangelndem Fleiß, sondern in festgefahrenen Strukturen und mangelnder digitaler Unterstützung.

    „Zehn Prozent Kostenreduktion geht immer. Und wenn du es mir nicht glaubst: Lass uns wetten.“ — Peter Burnickl

    Es geht hierbei ausdrücklich nicht darum, Preise von Handwerkern oder Lieferanten rücksichtslos zu drücken. Vielmehr liegt der Schlüssel in einer intelligenten, ganzheitlichen Planung und der konsequenten Eliminierung von Fehlern in der Ausschreibung sowie bei der Einhaltung von Normen.

    Maximale Flächeneffizienz dank KI-Unterstützung

    Ein wesentlicher Hebel zur Effizienzsteigerung ist die moderne, softwaregestützte Planung. Durch den Einsatz von KI-Tools wie PropertyMaxx können komplexe Grundstücke und bestehende Baurechte so ausgereizt werden, dass oft eine ganze Wohnung mehr entsteht als bei herkömmlichen Planungen.

    Gerade bei komplizierten, verschachtelten Grundstücken oder anspruchsvollen Sanierungsobjekten im Bestand – die derzeit rund 70 Prozent aller Projekte in der Community ausmachen – stößt die klassische Architekturplanung oft an ihre Grenzen. Die künstliche Intelligenz berechnet unzählige Varianten in Rekordzeit und liefert die wirtschaftlich und architektonisch beste Lösung.

    Das interdisziplinäre Experten-Setup

    Wer wirklich wirtschaftlich bauen will, darf sich nicht nur auf die Perspektive eines einzelnen Architekten verlassen. Erst das Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen bringt die echten Einsparungen ans Licht.

    Ein optimales Projekt-Setup besteht aus folgenden Komponenten:

    • Tragwerksplaner und Statiker: Sie optimieren die Bauteildimensionen auf das notwendige Maß.
    • Brandschutzprüf-Sachverständige: Sie verhindern überteuerte Brandschutzkonzepte durch praxisnahe Lösungen.
    • Fachingenieure aller Gewerke: Sie stimmen die Haustechnik perfekt auf die Gebäudestruktur ab.
    • KI-Planungstools: Sie liefern die datenbasierte Grundlage für alle weiteren Planungsschritte.

    Teure Fehler bei der Ausschreibung vermeiden

    Ein massiver Kostenfresser in der Praxis sind fehlerhafte oder überladene Ausschreibungen. Viele Projektentwickler neigen dazu, Puffer-Positionen einzubauen oder Leistungen auszuschreiben, die ohnehin vertraglich geschuldet sind. Ein prominentes Beispiel hierfür sind die Nebenleistungen nach VOB-C, die beim Summit in Nürnberg von Anwalt Götz Michaelis thematisiert wurden.

    „Sprecht Dinge in Ausschreibungen nicht an, die ihr sowieso bekommt. Seid doch nicht so doof und schreibt Nebenleistungen extra aus.“ — Peter Burnickl

    Viele Planer schreiben Posten wie die Baustelleneinrichtung separat aus, obwohl der Auftragnehmer diese laut VOB-C standardmäßig und unentgeltlich erbringen muss. Durch solche Fehler zahlen Bauherren am Ende doppelt für Leistungen, die eigentlich inklusive sein sollten. Zudem sollten ungenaue Massenermittlungen und unnötige Pauschalierungen konsequent vermieden werden.

    Die Kostenfalle bei Schallschutz und Brandschutz

    Sowohl beim Brandschutz als auch beim Schallschutz wird in Deutschland oft maßlos übertrieben. Architekten und Fachplaner sichern sich gerne haftungsrechtlich ab und planen Maßnahmen, die weit über das gesetzlich geforderte Mindestmaß hinausgehen.

    Ein typisches Beispiel ist der erhöhte Schallschutz nach der Norm DIN 4109-5. Viele Bauherren lassen sich dazu verleiten, diesen maximalen Standard im Mietwohnungsbau umzusetzen, obwohl der normale Schallschutz völlig ausreichend und rechtlich sicher wäre. Das treibt die Baukosten ohne echten wirtschaftlichen Mehrwert massiv in die Höhe. Ähnliches gilt für den Brandschutz, wo Experten wie Joachim Müller im Team oft einfache und deutlich günstigere Alternativlösungen aufzeigen können.

    Warum Profis betriebsblind werden

    Mit steigender Erfahrung wächst das Selbstbewusstsein. Wer bereits 20, 30 oder 50 Projekte erfolgreich abgewickelt hat, wähnt sich oft in einer sicheren Komfortzone. Doch genau hier lauert die Gefahr der Betriebsblindheit.

    „Diejenigen, die wirklich oft bauen, werden einfach betriebsblind und vergessen dann wichtige und sehr kostenintensive Details.“ — Peter Burnickl

    Burnickl vergleicht dies mit einer kurvenreichen Serpentinenstrecke: Wer sie jeden Tag fährt, wird immer schneller und unachtsamer, bis es schließlich zum Unfall kommt. Erfahrene Entwickler neigen dazu, bewährte Details nicht mehr zu hinterfragen. Genau in diesen Routineprozessen verstecken sich jedoch die größten Einsparpotenziale, die durch eine externe, neutrale Prüfung sofort sichtbar werden.

    Der Mehrwert einer gemischten Community

    Der Austausch in einem Netzwerk, das sich aus Anfängern, Semiprofis und echten Vollprofis zusammensetzt, erweist sich in der Praxis als unschätzbarer Vorteil. Jede Gruppe bringt eine andere, wertvolle Perspektive in die Projekte ein.

    Das Zusammenspiel funktioniert wie folgt:

    • Vollprofis: Sie teilen bewährte Praxistipps, bewahren Anfänger vor gravierenden Fehlern und kennen den Markt im Detail.
    • Anfänger: Sie stellen grundlegende Fragen, hinterfragen festgefahrene Routinen der Profis und bringen neue Dynamik ein.
    • Fach-Sachverständige: Sie liefern das fundierte juristische und technische Spezialwissen (z. B. im Brandschutz oder Baurecht).

    Exklusive Einblicke und Networking in Griechenland

    Zum Abschluss gibt Dr. Peter Burnickl einen exklusiven Ausblick auf ein besonderes Event im Mai 2026. Abseits des klassischen Konferenztrubels veranstaltet er eine dreitägige Networking-Reise für maximal 18 handverlesene Immobilieninvestoren in der Nähe von Athen.

    Auf zwei Luxusyachten steht der ehrliche Austausch auf Augenhöhe im Vordergrund. Ohne Verkaufs-Pitches oder steife Vorträge nutzen die Teilnehmer das Inselhopping für intensives Networking und tiefe Gespräche über Projektentwicklungen, Sanierungen und Ankaufsstrategien. Interessenten können sich direkt per E-Mail oder Social Media bewerben.

    Häufige Fragen

    Ist eine Kostenreduktion von 10 Prozent wirklich immer realistisch?

    Ja, laut Dr. Peter Burnickl gibt es selbst bei hochgradig optimierten Projekten unter 3.000 Euro pro Quadratmeter fast immer Einsparpotenziale von mindestens 10 Prozent. Diese liegen meist in der Planungsoptimierung, der Vermeidung von Planungsfehlern und der klugen Vergabe.

    Was ist PropertyMaxx und wie hilft es beim Baukostensparen?

    PropertyMaxx ist ein KI-gestütztes Planungstool, das baurechtliche Spielräume auf Grundstücken voll ausreizt. Dadurch lässt sich die Wohnfläche maximieren, was im besten Fall zu zusätzlichen Wohneinheiten führt.

    Welchen Fehler machen viele Bauherren bei der Ausschreibung nach VOB-C?

    Viele Bauherren schreiben unentgeltliche Nebenleistungen wie die Baustelleneinrichtung separat aus. Laut VOB-C muss der Bieter diese Leistungen jedoch automatisch und ohne Zusatzkosten erbringen.

    Warum ist der Schallschutz nach DIN 4109-5 oft eine Kostenfalle?

    Diese Norm regelt den erhöhten Schallschutz, der im normalen Wohnungsbau rechtlich nicht zwingend erforderlich ist. Die Umsetzung dieses Standards ist extrem teuer und bringt oft keinen wirtschaftlichen Mehrwert.

    Wieso werden erfahrene Immobilienentwickler oft betriebsblind?

    Mit zunehmender Anzahl an Projekten rutschen Profis oft in eine Komfortzone und hinterfragen etablierte Prozesse nicht mehr. Dadurch übersehen sie teure Details, die ein frischer Blick sofort erkennen würde.

    Welche Vorteile bietet die Mischung aus Anfängern und Profis in einer Community?

    Anfänger hinterfragen festgefahrene Routinen der Profis, während die Profis wertvolle Tipps geben, um Anfängerfehler zu vermeiden. Zusammen mit Fachplanern entsteht so ein optimales Kontrollorgan.

    Was sind typische Probleme bei Sanierungsprojekten im Bestand?

    Sanierungen machen aktuell rund 70 Prozent der Projekte aus. Häufige Probleme sind hierbei überdimensionierte Brandschutzauflagen und fehlerhafte Massenermittlungen durch die Architekten.

    Wie kann man direkt beim Hersteller einkaufen, um Kosten zu senken?

    Durch den Direktbezug von Baumaterialien beim Hersteller unter Umgehung von Zwischenhändlern lassen sich erhebliche Margen einsparen. Dies erfordert jedoch ein gutes Netzwerk und genaue Planung.

    Wann findet das exklusive Networking-Event in Griechenland statt?

    Das Event findet vom 23. bis 25. Mai 2026 (Pfingstwochenende) in der Region rund um Athen statt.

    Wie kann man sich für das Yacht-Networking-Event bewerben?

    Interessierte Investoren können sich mit einer persönlichen Nachricht über Social Media oder per E-Mail an info@pro-bauherr.com direkt bei Dr. Peter Burnickl bewerben.

    Transkript

    Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.