10% Kostenreduktion beim Bauen geht immer! Erfahren Sie, wie Sie durch KI-Planung, optimierten Schallschutz und VOB-Tipps bares Geld sparen.
Dr. Peter Burnickl startet diese Episode mit einem klaren Versprechen, das er sogar als Wette anbietet: Bei jedem Bauprojekt lassen sich die Kosten um mindestens zehn Prozent reduzieren. Selbst erfahrene Akteure, die bereits für unter 3.000 Euro pro Quadratmeter bauen und glauben, all ihre Prozesse seien maximal optimiert, lassen regelmäßig ungenutztes Potenzial liegen. Die Ursachen hierfür liegen selten in mangelndem Fleiß, sondern in festgefahrenen Strukturen und mangelnder digitaler Unterstützung.
„Zehn Prozent Kostenreduktion geht immer. Und wenn du es mir nicht glaubst: Lass uns wetten.“ — Peter Burnickl
Es geht hierbei ausdrücklich nicht darum, Preise von Handwerkern oder Lieferanten rücksichtslos zu drücken. Vielmehr liegt der Schlüssel in einer intelligenten, ganzheitlichen Planung und der konsequenten Eliminierung von Fehlern in der Ausschreibung sowie bei der Einhaltung von Normen.
Ein wesentlicher Hebel zur Effizienzsteigerung ist die moderne, softwaregestützte Planung. Durch den Einsatz von KI-Tools wie PropertyMaxx können komplexe Grundstücke und bestehende Baurechte so ausgereizt werden, dass oft eine ganze Wohnung mehr entsteht als bei herkömmlichen Planungen.
Gerade bei komplizierten, verschachtelten Grundstücken oder anspruchsvollen Sanierungsobjekten im Bestand – die derzeit rund 70 Prozent aller Projekte in der Community ausmachen – stößt die klassische Architekturplanung oft an ihre Grenzen. Die künstliche Intelligenz berechnet unzählige Varianten in Rekordzeit und liefert die wirtschaftlich und architektonisch beste Lösung.
Wer wirklich wirtschaftlich bauen will, darf sich nicht nur auf die Perspektive eines einzelnen Architekten verlassen. Erst das Zusammenspiel verschiedener Fachdisziplinen bringt die echten Einsparungen ans Licht.
Ein optimales Projekt-Setup besteht aus folgenden Komponenten:
Ein massiver Kostenfresser in der Praxis sind fehlerhafte oder überladene Ausschreibungen. Viele Projektentwickler neigen dazu, Puffer-Positionen einzubauen oder Leistungen auszuschreiben, die ohnehin vertraglich geschuldet sind. Ein prominentes Beispiel hierfür sind die Nebenleistungen nach VOB-C, die beim Summit in Nürnberg von Anwalt Götz Michaelis thematisiert wurden.
„Sprecht Dinge in Ausschreibungen nicht an, die ihr sowieso bekommt. Seid doch nicht so doof und schreibt Nebenleistungen extra aus.“ — Peter Burnickl
Viele Planer schreiben Posten wie die Baustelleneinrichtung separat aus, obwohl der Auftragnehmer diese laut VOB-C standardmäßig und unentgeltlich erbringen muss. Durch solche Fehler zahlen Bauherren am Ende doppelt für Leistungen, die eigentlich inklusive sein sollten. Zudem sollten ungenaue Massenermittlungen und unnötige Pauschalierungen konsequent vermieden werden.
Sowohl beim Brandschutz als auch beim Schallschutz wird in Deutschland oft maßlos übertrieben. Architekten und Fachplaner sichern sich gerne haftungsrechtlich ab und planen Maßnahmen, die weit über das gesetzlich geforderte Mindestmaß hinausgehen.
Ein typisches Beispiel ist der erhöhte Schallschutz nach der Norm DIN 4109-5. Viele Bauherren lassen sich dazu verleiten, diesen maximalen Standard im Mietwohnungsbau umzusetzen, obwohl der normale Schallschutz völlig ausreichend und rechtlich sicher wäre. Das treibt die Baukosten ohne echten wirtschaftlichen Mehrwert massiv in die Höhe. Ähnliches gilt für den Brandschutz, wo Experten wie Joachim Müller im Team oft einfache und deutlich günstigere Alternativlösungen aufzeigen können.
Mit steigender Erfahrung wächst das Selbstbewusstsein. Wer bereits 20, 30 oder 50 Projekte erfolgreich abgewickelt hat, wähnt sich oft in einer sicheren Komfortzone. Doch genau hier lauert die Gefahr der Betriebsblindheit.
„Diejenigen, die wirklich oft bauen, werden einfach betriebsblind und vergessen dann wichtige und sehr kostenintensive Details.“ — Peter Burnickl
Burnickl vergleicht dies mit einer kurvenreichen Serpentinenstrecke: Wer sie jeden Tag fährt, wird immer schneller und unachtsamer, bis es schließlich zum Unfall kommt. Erfahrene Entwickler neigen dazu, bewährte Details nicht mehr zu hinterfragen. Genau in diesen Routineprozessen verstecken sich jedoch die größten Einsparpotenziale, die durch eine externe, neutrale Prüfung sofort sichtbar werden.
Der Austausch in einem Netzwerk, das sich aus Anfängern, Semiprofis und echten Vollprofis zusammensetzt, erweist sich in der Praxis als unschätzbarer Vorteil. Jede Gruppe bringt eine andere, wertvolle Perspektive in die Projekte ein.
Das Zusammenspiel funktioniert wie folgt:
Zum Abschluss gibt Dr. Peter Burnickl einen exklusiven Ausblick auf ein besonderes Event im Mai 2026. Abseits des klassischen Konferenztrubels veranstaltet er eine dreitägige Networking-Reise für maximal 18 handverlesene Immobilieninvestoren in der Nähe von Athen.
Auf zwei Luxusyachten steht der ehrliche Austausch auf Augenhöhe im Vordergrund. Ohne Verkaufs-Pitches oder steife Vorträge nutzen die Teilnehmer das Inselhopping für intensives Networking und tiefe Gespräche über Projektentwicklungen, Sanierungen und Ankaufsstrategien. Interessenten können sich direkt per E-Mail oder Social Media bewerben.
Ja, laut Dr. Peter Burnickl gibt es selbst bei hochgradig optimierten Projekten unter 3.000 Euro pro Quadratmeter fast immer Einsparpotenziale von mindestens 10 Prozent. Diese liegen meist in der Planungsoptimierung, der Vermeidung von Planungsfehlern und der klugen Vergabe.
PropertyMaxx ist ein KI-gestütztes Planungstool, das baurechtliche Spielräume auf Grundstücken voll ausreizt. Dadurch lässt sich die Wohnfläche maximieren, was im besten Fall zu zusätzlichen Wohneinheiten führt.
Viele Bauherren schreiben unentgeltliche Nebenleistungen wie die Baustelleneinrichtung separat aus. Laut VOB-C muss der Bieter diese Leistungen jedoch automatisch und ohne Zusatzkosten erbringen.
Diese Norm regelt den erhöhten Schallschutz, der im normalen Wohnungsbau rechtlich nicht zwingend erforderlich ist. Die Umsetzung dieses Standards ist extrem teuer und bringt oft keinen wirtschaftlichen Mehrwert.
Mit zunehmender Anzahl an Projekten rutschen Profis oft in eine Komfortzone und hinterfragen etablierte Prozesse nicht mehr. Dadurch übersehen sie teure Details, die ein frischer Blick sofort erkennen würde.
Anfänger hinterfragen festgefahrene Routinen der Profis, während die Profis wertvolle Tipps geben, um Anfängerfehler zu vermeiden. Zusammen mit Fachplanern entsteht so ein optimales Kontrollorgan.
Sanierungen machen aktuell rund 70 Prozent der Projekte aus. Häufige Probleme sind hierbei überdimensionierte Brandschutzauflagen und fehlerhafte Massenermittlungen durch die Architekten.
Durch den Direktbezug von Baumaterialien beim Hersteller unter Umgehung von Zwischenhändlern lassen sich erhebliche Margen einsparen. Dies erfordert jedoch ein gutes Netzwerk und genaue Planung.
Das Event findet vom 23. bis 25. Mai 2026 (Pfingstwochenende) in der Region rund um Athen statt.
Interessierte Investoren können sich mit einer persönlichen Nachricht über Social Media oder per E-Mail an info@pro-bauherr.com direkt bei Dr. Peter Burnickl bewerben.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.