Wer am Bau selbst Hand anlegt, zahlt oft drauf. Erfahren Sie, warum Eigenleistung Ihre Zeit entwertet und das gesamte Projekt verzögert.
Der Gedanke, durch eigene Muskelkraft am Bauprojekt bares Geld zu sparen, klingt für viele Bauherren und Investoren verlockend. Bei der Sanierung oder dem Neubau einer Immobilie summieren sich die Handwerkerkosten schnell auf erhebliche Summen, weshalb die Versuchung groß ist, selbst Hand anzulegen. Doch dieser Ansatz entpuppt sich in der Praxis fast immer als eine teure Fehlkalkulation.
Die vermeintliche Ersparnis basiert meist auf einer unvollständigen Rechnung, bei der die eigene Zeit mit null Euro bewertet wird. Dr. Peter Burnickl warnt eindringlich davor, diesen klassischen Denkfehler zu begehen, da die versteckten Folgekosten einer solchen Entscheidung die anfänglichen Einsparungen meist bei Weitem übersteigen.
Ein entscheidender Faktor bei der Bewertung von Eigenleistung ist der reale Wert der eigenen Zeit. Wer voll im Berufsleben steht, eine Familie managt, ein Unternehmen führt oder andere Verpflichtungen hat, besitzt nur ein begrenztes Zeitbudget. Jede Stunde, die auf der Baustelle verbracht wird, fehlt an anderer Stelle – sei es im Hauptberuf, bei der Familie oder bei der strategischen Weiterentwicklung des Immobilienportfolios.
Dr. Peter Burnickl rät dazu, jede Stunde mit einem klaren Preisschild zu versehen, um eine betriebswirtschaftlich sinnvolle Entscheidung treffen zu können. Wer seine Zeit nicht strategisch bewertet, verliert den Blick für das Wesentliche und blockiert sein eigenes Wachstum als Investor.
„Wenn dein Mindset dir sagt, dass du deine eigene Leistung nutzen sollst, um Geld zu sparen, dann stell dir wirklich die Frage, wie viel Zeit hast du...“ — Peter Burnickl
Professionelle Handwerker arbeiten in der Regel von Montag bis Freitag in Vollzeit auf der Baustelle und treiben das Projekt im Team voran. Ein privater Bauherr hingegen kann Eigenleistungen meist nur nach Feierabend, an Wochenenden oder im Urlaub erbringen. Dadurch wird der Bauablauf massiv verlangsamt.
Da die einzelnen Gewerke auf der Baustelle eng miteinander verzahnt sind und aufeinander aufbauen, blockiert ein langsamer Bauherr alle nachfolgenden Firmen. Verzögert sich beispielsweise der Trockenbau, können der Elektriker, der Fliesenleger und der Maler nicht wie geplant mit ihren Arbeiten beginnen.
„Dir muss klar sein, dass du das Nadelöhr, das Bottleneck, der Engpass bist.“ — Peter Burnickl
Ein oft völlig unterschätzter Aspekt bei der Eigenleistung ist das Thema Haftung und Gewährleistung. Wer Arbeiten selbst ausführt, übernimmt für diese auch die volle Verantwortung und Haftung. Tritt später ein Schaden auf, gibt es keine Firma, die für die Nachbesserung herangezogen werden kann.
Besonders brisant wird es an den sogenannten Gewährleistungsschnittstellen. Wenn nachfolgende Gewerke auf der mangelhaften Vorarbeit des Bauherren aufbauen, schieben diese im Schadensfall die Schuld auf die Eigenleistung. Der Bauherr steht dann in der Beweispflicht und bleibt im schlimmsten Fall auf immensen Schadenskosten sitzen.
Anstatt sich mit zeitintensiven und fehleranfälligen Kleinstarbeiten auf der Baustelle aufzuhalten, sollten Investoren und Bauherren ihre Energie auf die strategischen Hebel richten. Durch eine professionelle Planung, clevere Verhandlungen und die richtige Partnerwahl lassen sich weitaus größere Summen einsparen, ohne selbst einen Hammer in die Hand nehmen zu müssen.
Dr. Peter Burnickl verweist hierbei auf praxiserprobte Systeme, mit denen Neubauten unter 3.000 Euro und Sanierungen unter 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche realisiert werden können. Diese Einsparungen entstehen nicht durch körperliche Arbeit, sondern durch intelligente Methodik.
„Ich persönlich bewerte meine persönliche Zeit immer mit Minimum 500 Euro die Stunde, eher mit mehr...“ — Peter Burnickl
Für Personen, die selbst eine Handwerksfirma besitzen oder über direkte, professionelle Strukturen verfügen, gelten leicht veränderte Spielregeln. Zu diesem speziellen Thema wird es eine eigene Folge geben, die die besonderen Anforderungen und Vorteile für Profi-Handwerker beleuchtet.
Zudem wird in dieser Folge auf das große Dezember-Gewinnspiel von Pro-Bauherr hingewiesen. Teilnehmer können täglich Lösungsbuchstaben sammeln, die am Ende einen vollständigen Satz ergeben. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von über 25.000 Euro, wobei die Teilnahme über die offizielle Website erfolgt.
Am Ende der Folge richtet sich Dr. Peter Burnickl an die echten Macher und aktiven Investoren der Immobilienbranche. Vom 23. bis zum 25. Mai 2026 findet ein hochgradig exklusives Networking-Event statt. Auf zwei Luxusjachten in der Nähe von Athen kommt ein handverlesener Kreis von maximal 18 Investoren zusammen.
Das Event verzichtet bewusst auf klassische Vorträge, Verkaufs-Pitches oder große Showbühnen. Stattdessen steht der direkte, ehrliche Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe bei gemeinsamen Jachttouren und Inselhopping im Vordergrund, um tiefe Geschäftsbeziehungen und Vertrauen aufzubauen.
Eigenleistung wirkt nur auf den ersten Blick günstiger, da Bauherren ihre eigene Arbeitszeit nicht einpreisen und oft nachfolgende Gewerke durch langsame Ausführung verzögern.
Sie sollten Ihrer Zeit ein klares Preisschild verpassen, basierend auf Ihrem Einkommen, Stundensatz oder dem Wert Ihrer strategischen Arbeit als Investor.
Da Privatpersonen meist nur abends oder am Wochenende arbeiten können, blockieren sie professionelle Gewerke, die im regulären Takt von Montag bis Freitag aufeinander aufbauen.
Der Bauherr trägt die volle Gewährleistung für seine eigenen Arbeiten und haftet im Schadensfall komplett selbst.
Das ist der Übergangspunkt zwischen Eigenleistung und der Arbeit einer Fachfirma. Hier drohen erhebliche Haftungskonflikte, da Firmen die Gewährleistung ablehnen können, wenn die Vorarbeit mangelhaft war.
Professionelle Verhandlungsführung, optimierter Materialeinkauf durch Fachplaner und eine präzise, lückenlose Vorplanung der Bauprojekte bieten weitaus größere Einsparungen.
Für Handwerker mit eigenem Betrieb gelten andere Spielregeln, da sie über professionelle Strukturen und eigenes Fachpersonal verfügen. Dazu wird in Kürze eine Spezialfolge veröffentlicht.
Sein System ermöglicht die Realisierung von Neubauten unter 3.000 Euro und Sanierungen unter 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.
Teilnehmer können durch tägliches Sammeln von Lösungsbuchstaben an einem Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von über 25.000 Euro teilnehmen.
Vom 23. bis 25. Mai 2026 findet ein exklusives Treffen auf zwei Luxusjachten nahe Athen statt, bei dem maximal 18 ausgewählte Immobilieninvestoren echtes Networking betreiben.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.