Wie du mit einem Mini-Architektenwettbewerb ohne hohe Kosten und Jury den perfekten Entwurf für dein Renditeobjekt findest. Erfahre jetzt wie!
Im klassischen Bauwesen sind offizielle Architektenwettbewerbe meist der öffentlichen Hand oder prestigeträchtigen Großprojekten vorbehalten. Sie gehen oft mit aufwendigen Juries, strengen Vergabeverfahren und enormen Kosten einher, die sich für private Immobilieninvestoren schlicht nicht lohnen.
Für Renditeobjekte braucht es einen schlankeren, effizienteren Weg, um die beste architektonische Lösung zu finden. Hier setzt das Konzept des Mini-Architektenwettbewerbs an, bei dem der Fokus kompromisslos auf Wirtschaftlichkeit und maximaler Rendite liegt.
„Ich nenne es liebevoll Mini-Architektenwettbewerb, weil es uns ganz bewusst nicht um großes architektonisches Kino, sondern um die Rendite geht.“ — Dr. Peter Burnickl
Durch dieses gezielte Vorgehen werden Architekten dort gepackt, wo sie am meisten Leidenschaft mitbringen: bei ihrer Kreativität. Statt den erstbesten Planer zu beauftragen, generiert man in kürzester Zeit eine Vielzahl an hervorragenden Entwurfsansätzen für überschaubares Geld.
Viele private Investoren stehen vor dem Problem, dass sie ein sanierungsbedürftiges Mehrfamilienhaus erwerben oder ein Grundstück erben, jedoch über kein belastbares Netzwerk an Planern verfügen. Besonders bei ortsfremden Bauvorhaben ist guter Rat teuer, da die Qualität lokaler Büros schwer einzuschätzen ist.
Eine hervorragende Methode zur Recherche ist der Blick auf lokale Baustellen und der direkte Austausch mit der Branche.
Ziel dieser Suche ist es, eine Liste von fünf bis zehn qualifizierten Büros zu erstellen, die auf die jeweilige Assetklasse spezialisiert sind.
Bevor du die ausgewählten Architekturbüros kontaktierst, musst du deine Hausaufgaben in der sogenannten Leistungsphase 0 machen. Ein unvorbereiteter Gang zum Architekten nach dem Motto „Mach mal“ führt fast immer zu unwirtschaftlichen Planungen.
In einem detaillierten Factsheet definierst du den exakten Sweetspot deines Projekts und setzt unumstößliche Rahmenbedingungen fest.
Dieses Dokument kann eine bis zwanzig Seiten umfassen und dient den Architekten als präzise Richtlinie für ihre kreative Arbeit.
Sobald die Architektenliste steht und das Factsheet ausgearbeitet ist, geht es an die persönliche Ansprache der Büros. Ein persönliches Gespräch oder ein Video-Call sorgt für die nötige Wertschätzung und erklärt den Teilnehmern die genauen Spielregeln des Wettbewerbs.
Die Anforderungen an die Entwürfe sollten bewusst niedrigschwellig gehalten werden, um die Einstiegshürde für die Büros zu minimieren.
Es ist ratsam, dem Gewinner den Folgeauftrag für die weitere Planung in Aussicht zu stellen, ohne jedoch eine rechtsverbindliche Zusage zu treffen. Dadurch behältst du als Bauherr die volle Flexibilität und Kontrolle über die späteren Projektphasen.
Eine der wichtigsten Vorbereitungen vor dem Start des Wettbewerbs ist die präzise Vermessung des Grundstücks oder des Bestandsgebäudes. Viele Bauherren sparen an dieser Stelle und riskieren damit gravierende Planungsfehler, die im späteren Verlauf extrem teuer werden.
Ein modernes Laserscan-Aufmaß liefert eine zentimetergenaue, digitale Grundlage für alle teilnehmenden Architekten.
„Ein Laserscan-Aufmaß ist heute Standard. Es hilft deinen Architekten dabei, das Grundstück und das Areal von Anfang an perfekt zu verstehen.“ — Dr. Peter Burnickl
Besonders bei Grundstücken mit Hanglage oder bei komplexen Sanierungsobjekten im Bestand schützt diese präzise Datengrundlage vor bösen Überraschungen bei den Entwürfen. Die Architekten können sofort auf verlässlichen Daten aufbauen, was die Qualität der eingereichten Konzepte nochmals deutlich steigert.
Der größte Vorteil dieses Prozesses zeigt sich am Tag der Abgabe: Statt nur einer einzigen Idee hältst du plötzlich eine Vielzahl an unterschiedlichen Ansätzen in den Händen. Oft reichen die Büros sogar von sich aus mehrere Varianten ein, was dir eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten eröffnet.
Durch die klaren Vorgaben im Factsheet lassen sich die eingereichten Entwürfe auch als Laie hervorragend miteinander vergleichen.
Mit diesen fundierten Parametern triffst du am Ende ganz allein und ohne komplizierte Jury die beste Entscheidung für dein Investment.
Wer Immobilien nicht nur als passiven Konsum, sondern als echtes, aktives Geschäft versteht, benötigt den Austausch mit Gleichgesinnten. Die besten Deals und Partnerschaften entstehen meist abseits von großen Konferenzen in einem privaten und vertrauensvollen Rahmen.
Für genau diese Macher veranstaltet Peter Burnickl im Mai 2026 ein exklusives Networking-Event der Extraklasse.
„Wenn du diese Folge bis zum Ende gehört hast, dann bist du kein Konsument. Dann bist du jemand, der Immobilien ernsthaft betreibt.“ — Dr. Peter Burnickl
Interessierte Macher können sich direkt per E-Mail oder Social Media für einen der wenigen verbleibenden Plätze bewerben.
Offizielle Wettbewerbe werden meist von der öffentlichen Hand mit Juries und Preisrichtern durchgeführt. Ein Mini-Wettbewerb ist ein schlankes, privates Verfahren ohne Jury, das auf Wirtschaftlichkeit und Rendite fokussiert.
Man kann lokale Bautafeln abfahren, mit Bauträgern sprechen, Online-Referenzen prüfen oder auf das Netzwerk von Communities wie dem Inner Circle zurückgreifen.
Es wird empfohlen, zwischen fünf und zehn Architekturbüros für den Mini-Wettbewerb auszuwählen und direkt anzusprechen.
Das Factsheet definiert den Sweetspot des Projekts, wie Energieeffizienz (z.B. KfW 40 QNG), Budgetgrenzen (z.B. max. 3.000 €/m²), die gewünschte Wohnflächeneffizienz sowie den Verzicht auf unnötige Extras wie Tiefgaragen oder Keller.
Nein, einfache Handskizzen, grundlegende Grundrissideen und baurechtliche Konzepte reichen völlig aus, um die Entwürfe fundiert zu vergleichen.
In der Regel wird ein überschaubares Preisgeld für die Plätze 1 bis 3 ausgelobt oder eine kleine Aufwandsentschädigung für die teilnehmenden Büros gezahlt.
Nein, man sollte den Folgeauftrag nur in Aussicht stellen, aber keine rechtsverbindliche Zusage machen, um flexibel auf Preise und Qualifikationen reagieren zu können.
Ein 3D-Laserscan liefert präzise Daten über das Grundstück oder Bestandsgebäude, wodurch Planungsfehler minimiert werden, insbesondere bei Hanglagen oder Unwägbarkeiten.
Ja, renommierte Architekten können den Entwurf deutschlandweit erstellen. Die spätere Werkplanung und Umsetzung kann dann bei Bedarf von einem lokalen Partner übernommen werden.
Passende Vorlagen und Hilfestellungen stehen Mitgliedern in der Pro-Bauherr-Community und im Inner Circle zur Verfügung.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.