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    immo-inside · 20. Dez 2025

    Fix & Flip im großen Stil: 10-Millionen-Objekte drehen

    20. Dez 2025 10:19 5 Min. Lesezeit

    Kapitel

    00:00Baukostensystem und Webinar-Vorstellung
    00:54Warum klassisches Fix & Flip oft unattraktiv ist
    01:12Das Aufteilergeschäft als Skalierungsstufe
    02:11Kapitalbeschaffung bei Großprojekten ab 10 Millionen Euro
    03:01Investitionsstrategien und Wertschöpfung bei untervermieteten Objekten

    Das Wichtigste in Kürze

    • Große Fix & Flip-Projekte ab 10 Millionen Euro lassen sich oft leichter finanzieren, da der vorhandene Cashflow Banken Sicherheit bietet.
    • Das klassische Aufteilergeschäft ermöglicht es, Immobilien global günstig einzukaufen und nach einer Aufteilung gewinnbringend einzeln zu veräußern.
    • Beim Aufteilen müssen regionale Einschränkungen beachtet werden, wie beispielsweise die Begrenzung auf maximal fünf Einheiten in Berlin.
    • Wertsteigerungen gelingen fair und nachhaltig durch gezielte Investitionen in die Substanz wie neue Bäder, Fenster oder Haustüren.
    • Ein exklusives Netzwerk und der direkte Austausch unter Machern sind entscheidend, um an rentable Großprojekte zu gelangen.

    Wie du großvolumige Immobilien ankaufst, durch Sanierung und Mieterhöhung den Wert hebelst und erfolgreich aufteilst.

    Der Sprung in die Profiliga: Fix & Flip im großen Stil

    Viele Immobilieninvestoren verbinden Fix & Flip mit dem mühsamen Ankauf, der Sanierung und dem schnellen Wiederverkauf einzelner Eigentumswohnungen. Doch für Dr. Peter Burnickl ist dieses klassische Modell schlichtweg zu kleinteilig. Das ständige Abstimmen mit Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) und der vergleichsweise geringe Hebel bieten für ihn zu wenig Effizienz im Verhältnis zum betriebenen Aufwand.

    Die Lösung liegt im Skalieren: Fix & Flip funktioniert hervorragend bei großen Projekten im Wert von beispielsweise 10 Millionen Euro. Wer das Modell professionalisiert, kauft keine einzelnen Wohnungen, sondern ganze Mehrfamilienhäuser global ein, um sie strategisch aufzuwerten, aufzuteilen oder als profitables Gesamtpaket weiterzudrehen. Dadurch lassen sich mit ähnlichem Zeiteinsatz deutlich größere Hebel in der Wertschöpfung realisieren.

    „Ihr wisst ja alle, Fix & Flip ist echt nicht mein Business. Ist mir viel zu kleinteilig, hier mit kleinen Wohnungen rumzueiern.“ — Peter Burnickl

    Das klassische Aufteilergeschäft als Hebel

    Die logische Weiterentwicklung des kleinteiligen Handels ist das sogenannte Aufteilergeschäft. Hierbei erwirbt der Investor ein größeres Wohngebäude im Ganzen zu einem günstigen globalen Quadratmeterpreis. Im Anschluss wird das Objekt rechtlich in einzelne Wohneinheiten zerlegt, um diese im Einzelvertrieb an Kapitalanleger oder Eigennutzer zu veräußern.

    Bei diesem Geschäftsmodell ist jedoch rechtliche Vorsicht geboten, da die Gesetzgebung in Deutschland je nach Region strenge Grenzen setzt:

    • Regionale Beschränkungen: In Ballungsräumen wie Berlin ist das Aufteilen von bestehendem Wohnraum stark reglementiert und aktuell auf maximal fünf Einheiten begrenzt.
    • Marktanalyse: Vor jedem globalen Ankauf muss sorgfältig geprüft werden, ob eine Aufteilung am jeweiligen Standort rechtlich und wirtschaftlich realisierbar ist.
    • Wertschöpfungspotenzial: Durch den Unterschied zwischen globalem Einkaufspreis und dem summierten Einzelverkaufspreis entsteht eine erhebliche Marge für den Entwickler.

    Warum Kapital für Großprojekte leichter zu finden ist

    Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass für den Einstieg in die 10-Millionen-Klasse gigantische Summen an eigenem Cash benötigt werden. In der Praxis verhält es sich oft umgekehrt: Je größer und professioneller ein Projekt aufgezogen wird, desto einfacher lässt sich das notwendige Kapital einsammeln.

    Das Vertrauen von Banken und privaten Co-Investoren steigt signifikant, wenn ein Projekt durchdacht strukturiert ist. Ein funktionierendes Netzwerk, bestehend aus Maklern, Branchenkontakten und Investorengruppen, ist dabei der wichtigste Schlüssel, um überhaupt erst Zugriff auf solche lukrativen Off-Market-Deals zu erhalten.

    „Wenn Objekte größer werden, findet sich Kapital wirklich immer.“ — Peter Burnickl

    Die Finanzierungsmuster der Banken verstehen

    Banken lieben Berechenbarkeit und bestehende Werte. Große Mehrfamilienhäuser bringen im Vergleich zu unbebauten Grundstücken oder leerstehenden Objekten einen entscheidenden Vorteil mit sich: Sie verfügen bereits über einen laufenden Cashflow, selbst wenn dieser durch schlechte Bewirtschaftung aktuell gering ausfällt.

    Dieser bestehende Cashflow minimiert das Risiko für das finanzierende Institut erheblich. Aus diesem Grund verlangen Banken bei solchen cashflow-starken Deals häufig überraschend wenig Eigenkapital vom Investor, was die Eigenkapitalrendite extrem nach oben treibt.

    Das schlummernde Potenzial: Untervermietete Portfolien

    Der deutsche Immobilienmarkt birgt einen riesigen Schatz an schlecht gemanagten Beständen. Es gibt unzählige Mehrfamilienhäuser, die sich seit Jahrzehnten im Besitz von Erbengemeinschaften oder älteren Privatleuten befinden, bei denen seit 10, 20 oder sogar 25 Jahren keine einzige Mieterhöhung durchgeführt wurde.

    „Es ist für mich unfassbar, wie viele Objekte es da draußen gibt bei uns, die teilweise 10, 20, 25 Jahre keine Mieterhöhungen durchgezogen haben.“ — Peter Burnickl

    Diese Objekte weisen meist eine extrem niedrige Energieeffizienzklasse auf und stehen vor einem massiven Sanierungsstau. Die Eigentümer scheuen oft den Aufwand für Modernisierungen und wollen die Immobilien einfach nur noch loswerden – genau hier liegt die Chance für professionelle Projektentwickler.

    Sanierung mit System: Fairer Win-Win-Ansatz statt Mietervertreibung

    Der Schlüssel zur Wertsteigerung liegt nicht in unfairen Methoden oder dem Verdrängen von Bestandsmietern. Eine nachhaltige Wertsteigerung basiert auf einer echten Aufwertung der Lebensqualität für die Bewohner, die auf Augenhöhe kommuniziert wird.

    Durch gezielte, schrittweise Investitionen in die Substanz lässt sich eine Win-Win-Situation schaffen, bei der Mieter gerne bereit sind, eine höhere Miete zu bezahlen:

    • Haustüren & Eingangsbereiche: Der erste Eindruck des Gebäudes wird massiv aufgewertet, was das Sicherheitsgefühl der Bewohner verbessert.
    • Fenstertausch: Neue Fenster senken die Heizkosten für die Mieter spürbar und verbessern den Schallschutz sowie das Raumklima.
    • Badsanierungen: Moderne, zeitgemäße Badezimmer steigern den Wohnkomfort drastisch und werten die Einheit nachhaltig auf.
    • Balkonaufwertungen: Die Schaffung von zusätzlichem Außenbereich wertet jede Wohnung nachhaltig auf und rechtfertigt signifikante Mietanpassungen.

    Clevere Exit-Strategien offen halten

    Wer im großen Stil agiert, muss sich nicht von Anfang an auf einen einzigen Ausgang festlegen. Ein professioneller Projektentwickler hält sich stets mehrere Optionen offen, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können.

    • Einzelvertrieb nach Aufteilung: Die Wohnungen werden einzeln an Kapitalanleger verkauft, um die maximale Marge zu realisieren.
    • Globaler Weiterverkauf: Das gesamte Objekt wird nach der Sanierung und Mietanpassung als optimiertes Paket an einen institutionellen Investor veräußert.
    • Bestandshaltung (Hold): Aufgrund des optimierten Cashflows und der gestiegenen Mieteinnahmen wird das Objekt im eigenen Portfolio behalten, um langfristig passiven Ertrag zu generieren.

    Kosteneffiziente Umsetzung in der Praxis

    Um solche Sanierungsprojekte wirtschaftlich darstellbar zu machen, bedarf es einer strikten Baukostenkontrolle. Dr. Peter Burnickl verweist hierbei auf praxiserprobte Systeme, mit denen sich Neubauten unter 3.000 Euro und Sanierungen unter 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche realisieren lassen.

    Wer diese Methodik beherrscht, sichert seine Kalkulation ab, noch bevor der erste Bagger rollt. Dies gelingt durch die Auswahl der richtigen Partner, das geschickte Verhandeln von Verträgen mit Architekten sowie Generalunternehmern und eine lückenlose Strukturierung aller Planungsphasen.

    Netzwerken auf Augenhöhe: Das Griechenland-Event 2026

    Um im großvolumigen Immobiliengeschäft erfolgreich zu sein, reicht theoretisches Wissen allein nicht aus. Die besten Deals und Partnerschaften entstehen durch echtes Vertrauen und persönliche Beziehungen abseits der klassischen, anonymen Konferenzbühnen.

    Aus diesem Grund veranstaltet Peter Burnickl vom 23. bis zum 25. Mai 2026 (Pfingstwochenende) ein exklusives Networking-Event in Griechenland rund um Athen. Maximal 18 handverlesene, echte Immobilieninvestoren verbringen drei Tage gemeinsam auf zwei Luxusjachten. Ohne Verkaufs-Pitches, dafür mit tiefem, ehrlichem Erfahrungsaustausch zu den Themen Ankauf, Sanierung und Neubau.

    Häufige Fragen

    Warum bevorzugt Dr. Peter Burnickl Großprojekte gegenüber klassischem Fix & Flip?

    Klassisches Fix & Flip mit einzelnen Wohnungen ist ihm zu kleinteilig und birgt durch Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) zu viele Abhängigkeiten. Großprojekte bieten einen deutlich größeren Hebel bei ähnlichem Aufwand.

    Was versteht man unter dem klassischen Aufteilergeschäft?

    Beim Aufteilergeschäft wird ein Mehrfamilienhaus global eingekauft, rechtlich in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt und anschließend einzeln an Kapitalanleger oder Eigennutzer verkauft.

    Welche Einschränkung gilt beim Aufteilen von Immobilien in Berlin?

    In Berlin ist das Aufteilergeschäft stark reglementiert und aktuell auf maximal fünf Wohneinheiten begrenzt.

    Warum ist es einfacher, Kapital für 10-Millionen-Objekte als für kleine Projekte zu finden?

    Je größer und professioneller ein Projekt strukturiert ist, desto attraktiver ist es für institutionelle Geldgeber und Co-Investoren. Zudem sichert der vorhandene Cashflow die Finanzierung ab.

    Warum finanzieren Banken große Objekte mit Sanierungsstau gerne?

    Weil diese Immobilien trotz niedriger Mieten bereits einen laufenden Cashflow aufweisen. Dies gibt den Banken Sicherheit und reduziert das Risiko im Vergleich zu rein spekulativen Projekten.

    Wie findet man passende Großobjekte für diese Strategie?

    Der Zugang erfolgt primär über das eigene Netzwerk, vertrauenswürdige Makler, das persönliche Umfeld sowie spezialisierte WhatsApp-Gruppen.

    Wie kann man die Mieteinnahmen fair und ohne Mietervertreibung steigern?

    Durch gezielte Investitionen in die Substanz (wie neue Haustüren, Fenster, Bäder oder Balkone). Mieter verstehen und akzeptieren Mieterhöhungen deutlich besser, wenn sich ihr Wohnkomfort spürbar erhöht.

    Welche Exit-Optionen hat man bei großen Fix & Flip-Projekten?

    Man kann das Objekt nach der Aufteilung einzeln im Vertrieb veräußern, es als optimiertes Gesamtpaket global weiterverkaufen oder es zur langfristigen Cashflow-Generierung im eigenen Bestand halten.

    Wie lassen sich Baukosten bei der Sanierung optimieren?

    Dr. Peter Burnickl nutzt ein System, mit dem sich Sanierungen unter 1.000 Euro und Neubauten unter 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche realisieren lassen, indem Partner optimal ausgewählt und Verträge abgesichert werden.

    Was ist das exklusive Griechenland-Event 2026?

    Ein dreitägiges Networking-Event vom 23. bis 25. Mai 2026 in Athen auf zwei Luxusjachten, das auf maximal 18 handverlesene Immobilieninvestoren für einen echten Austausch auf Augenhöhe begrenzt ist.

    Transkript

    Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.