
Warum eine Eigentumswohnung oft Ärger bringt und wie Sie mit 300.000 € Eigenkapital ein profitables Mehrfamilienhaus mit maximalem Hebel bauen.
Wer über ein Eigenkapital von 300.000 Euro oder entsprechende Sicherheiten verfügt, steht oft vor der Entscheidung, dieses Geld in klassische Eigentumswohnungen zu investieren. Doch der Einstieg in einzelne Wohnungen erweist sich in der Praxis oft als kleinteiliges und nervenaufreibendes Geschäft. Man schlägt sich mit unzähligen Eigentümergemeinschaften herum, muss sich bei jeder Entscheidung abstimmen und trägt das Risiko unvorhergesehener Sonderumlagen.
„Es ist mir viel zu kleinteilig – unzählige Eigentumsgemeinschaften, wenn ich mehrere Wohnungen habe.“ — Peter Burnickl
Darüber hinaus bleibt bei einzelnen Wohnungen der große steuerliche Hebel auf der Strecke. Wer stattdessen ein ganzes Mehrfamilienhaus baut oder saniert, profitiert von massiven Vorteilen. Dazu gehören die Sonder-AfA, der Bauturbo sowie attraktive KfW-Förderungen, die sich bei einem Gesamtobjekt erst richtig bezahlt machen.
Um den Unterschied zu verdeutlichen, dient eine Beispielkalkulation für ein Mehrfamilienhaus mit einer Bausumme von zwei Millionen Euro. Diese Summe lässt sich hervorragend mit 300.000 Euro Eigenkapital als Hebel realisieren. Bei herkömmlichen Projekten kalkulieren Anfänger und leider auch viele Profis mit rund 20 Prozent Nebenkosten für Architekten und Ingenieure.
Ziel des professionellen Immobilienbaus muss es jedoch sein, die Qualität des Objekts maximal hochzuhalten, während die Kosten drastisch gesenkt werden. Eine der wichtigsten Erkenntnisse hierbei ist, dass man beim Neubau die magische Grenze von 3.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche erfolgreich unterschreiten kann.
„Die magische Grenze von 3.000 € pro Quadratmeter Wohnfläche kann man unterschreiten. Machen wir regelmäßig.“ — Peter Burnickl
Der erste große Hebel liegt direkt am Anfang des Projekts bei der Wahl der Planungsmethode. Durch ein intelligentes, professionelles Vorgehen lassen sich die Nebenkosten für Planer und Ingenieure massiv reduzieren. Statt der üblichen 20 Prozent sind im Profi-Business Werte von 11 bis 13 Prozent realistisch und absolut üblich.
Dies bedeutet in der Praxis eine Ersparnis von rund 150.000 Euro gegenüber der Standardplanung. Das Besondere an dieser Methode ist, dass die beteiligten Architekten und Ingenieure dennoch vollkommen zufrieden sind. Da unnötige Schleifen und überflüssige Leistungen von vornherein vermieden werden, sinkt ihr Arbeitsaufwand bei gleichbleibend hoher Effizienz.
Viele traditionelle Planer arbeiten nach starren Honorartabellen und hinterfragen bestehende Standards selten. Durch eine proaktive Steuerung der Planungsprozesse von Beginn an wird sichergestellt, dass kein Geld für unnötige Gutachten oder überdimensionierte Planungsphasen verschwendet wird.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die harte Planungsoptimierung des Gebäudes selbst. Hierbei wird jeder Quadratmeter unter die Lupe genommen, um die nutzbare Wohnfläche zu maximieren und teure Fehlplanungen in der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) zu vermeiden.
Durch diese bautechnischen Optimierungen lassen sich im Schnitt weitere 135.000 Euro einsparen. Diese Summe resultiert nicht aus minderwertigen Materialien, sondern aus der Eliminierung unnötig komplexer Bauweisen, die in der Praxis keinen echten Mehrwert bieten.
Das Thema Brandschutz wird bei vielen Bauprojekten stiefmütterlich behandelt oder völlig überdimensioniert geplant. Schlecht durchdachte Brandschutzkonzepte führen schnell zu massiven Mehrkosten bei Baustoffen, Türen und Fluchtwegen, ohne die Sicherheit real zu erhöhen.
In der Praxis führt diese gezielte Überprüfung zu einer durchschnittlichen Ersparnis von 22.500 Euro. Es geht darum, die gesetzlichen Vorgaben exakt und sicher zu erfüllen, ohne unnötige und teure Puffer einzubauen, die nur auf dem Papier existieren.
Der klassische Vertriebsweg in der deutschen Bauwirtschaft verläuft über mehrere Stufen vom Hersteller über den Großhandel und die ausführende Firma bis hin zum Bauherrn. Jeder Akteur in dieser Kette schlägt eine eigene Marge auf die Produkte auf.
Durch den Direkteinkauf beim Hersteller und die Umgehung des Großhandels lassen sich beim Einkauf von Materialien und Systemen rund 70.000 Euro einsparen. Zusätzlich schützt der Einsatz von bewährten, rechtssicheren Vertragsvorlagen vor bösen Überraschungen.
Statt teure individuelle Verträge beim Anwalt aufzusetzen, greifen professionelle Bauherren auf einen Pool von rund 70 standardisierten Musterverträgen zurück. Dies spart weitere 15.000 Euro an Kosten ein und sorgt für rechtliche Klarheit und Sicherheit auf Augenhöhe mit allen Projektbeteiligten.
Der letzte große Hebel liegt in der präzisen Prüfung und dem Vergleich aller Handwerkerangebote. Hierbei hilft eine professionelle Bauherren-Hotline, die Angebote anhand echter Marktdaten vergleicht. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Leistungen vergleichbar sind und man nicht für überteuerte Angebote bezahlt.
„Wir wollen, das wisst ihr bei mir immer, fair mit allen Handwerkern umgehen, aber wir wollen auch nicht abgezogen werden.“ — Peter Burnickl
Zusammenfassend führen all diese Optimierungsschritte zu einer Gesamtersparnis von rund 400.000 Euro. Die ursprünglichen Nebenkosten und Baukosten schrumpfen erheblich, während der Wert und die Rendite des Mehrfamilienhauses massiv steigen.
Diese professionelle Herangehensweise ist keineswegs nur für Großinvestoren reserviert. Sie eignet sich hervorragend für verschiedene Gruppen von Investoren, die strategisch vorgehen wollen und ein echtes Millionenvermögen anstreben.
Mit dem richtigen Netzwerk, strukturierten Prozessen und einer professionellen Begleitung lässt sich das Abenteuer Mehrfamilienhaus erfolgreich und kalkulierbar meistern.
Einzelne Eigentumswohnungen bedeuten einen hohen Verwaltungsaufwand in kleinteiligen Eigentümergemeinschaften. Zudem drohen unvorhersehbare Sonderumlagen, und der steuerliche Hebel ist im Vergleich zum Mehrfamilienhaus sehr gering.
Ein Mehrfamilienhaus ermöglicht die volle Nutzung von steuerlichen Vorteilen wie Sonder-AfA, dem Bauturbo und KfW-Förderungen. Zudem entscheidet der Eigentümer autark ohne störende Eigentümergemeinschaft.
Klassischerweise kalkulieren Anfänger und traditionelle Planer mit rund 20 Prozent der Bausumme für Architekten und Ingenieure. Bei einer Bausumme von 2 Millionen Euro entspricht dies 400.000 Euro.
Durch eine smarte, professionelle Planungsmethode können die Nebenkosten auf 11 bis 13 Prozent gesenkt werden. Im Rechenbeispiel spart dies rund 150.000 Euro ein.
Dabei wird das Maximum an Wohnfläche herausgeholt und auf teure, schadensträchtige Sonderkonstruktionen wie Gefälledämmungen verzichtet. Das spart Kosten, ohne die Qualität des Gebäudes zu mindern.
Brandschutzkonzepte sollten durch unabhängige Prüfsachverständige kritisch überprüft werden. Dadurch lassen sich überdimensionierte Vorgaben abbauen und im Schnitt 22.500 Euro einsparen.
Anstatt über den mehrstufigen Groß- und Zwischenhandel zu kaufen, beziehen professionelle Bauherren Baustoffe und technische Systeme direkt vom Hersteller. Das spart erhebliche Margen ein.
Sie sparen teure Anwaltskosten für die Erstellung individueller Verträge und stellen sicher, dass man auf Augenhöhe mit den Handwerkern agiert. Der Einsatz spart im Beispiel rund 15.000 Euro.
Es vergleicht Angebote auf Basis von Marktdaten aus über 1.000 Projekten, um Überteuerung zu verhindern. Dadurch wird sichergestellt, dass man faire Preise zahlt und die Angebote wirklich vergleichbar sind.
Es eignet sich für gutverdienende Führungskräfte, Unternehmer, Erben mit Sicherheiten sowie Aussteiger aus dem Fix-and-Flip-Geschäft, die langfristig echtes Millionenvermögen aufbauen wollen.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.