
22 Immobilienunternehmer auf zwei Yachten in Griechenland: Wie Sie durch starkes Netzwerken Baukosten senken und smarte Deals strukturieren.
Dr. Peter Burnickl nimmt die Zuhörer und Zuschauer mit auf ein außergewöhnliches Event. Auf zwei luxuriösen Yachten in den Gewässern vor Athen, Griechenland, versammeln sich 22 ausgewählte Akteure der Immobilienbranche für drei Tage. Die Idee für dieses Event entstand aus Peters eigener Leidenschaft für den Bootsurlaub, den er seit Jahren mit seiner Familie unternimmt. Als ein geplanter Charter im Vorjahr wetterbedingt angepasst werden musste, reifte der Entschluss, ein exklusives Netzwerktreffen in Griechenland zu realisieren.
Da große Yachten in der Regel nur wochenweise gechartert werden können, gelang es, für dieses Event zwei erstklassige Schiffe für exakt drei Tage zu organisieren. Neben Action mit Jetskis und Seabobs steht vor allem der ungezwungene, aber hochkarätige Austausch im Fokus. Abseits des starren Büroalltags bietet die maritime Kulisse den perfekten Rahmen für tiefe Gespräche und neue geschäftliche Verbindungen.
Der Erfolg im modernen Immobiliengeschäft hängt maßgeblich von den Menschen ab, mit denen man sich umgibt. Peter Burnickl betont, dass sein eigener geschäftlicher Aufstieg in den letzten Jahren eng mit einer Veränderung des Mindsets und der bewussten Auswahl seines Netzwerks verknüpft ist. Auf den Booten kommen Bauträger, Investoren, Sanierer, Bauunternehmer, Projektentwickler und Kapitalgeber ohne Hierarchien und ohne Neid zusammen.
„Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgebst, dann läuft alles. Also es ist echt gigantisch, was alles geschehen kann.“ — Peter Burnickl
Die Mischung der Teilnehmer deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft ab:
Für die Teilnehmer steht der offene Wissensaustausch im Vordergrund. Stefan Braumann, Bauträger und Projektentwickler aus Süddeutschland, betont den unschätzbaren Wert, sich mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe auszutauschen. In einer lockeren Atmosphäre lassen sich komplexe Probleme viel unbefangener besprechen als in formalen Meetings.
„Dieser Austausch, mal zu verstehen, was wurden an Fehler gemacht, was kann man anders machen, besser machen, optimieren. Das erweitert den Blickwinkel.“ — Stefan Braumann
Auch Bauunternehmer Christian Berndshausen hebt die Bedeutung der zwischenmenschlichen Komponente hervor. Am Ende des Tages entstehen tragfähige Geschäfte immer zwischen Menschen, die sich vertrauen. Die ungezwungene Zeit auf dem Boot baut künstliche Barrieren ab und legt das Fundament für zukünftige, gemeinsame Großprojekte.
Dass das Event kein reiner Urlaub ist, zeigt sich am zweiten Tag. Die Unternehmer nutzen die gemeinsame Zeit intensiv für konkrete Projektprüfungen. So wurde an Bord eine Live-Ankaufsprüfung für ein Mehrfamilienhaus mit 40 Wohneinheiten in Berlin durchgeführt. Gemeinsam kalkulierten die Experten das Objekt durch und wägten verschiedene Exit-Szenarien ab.
Dabei stießen die Investoren auf eine wesentliche Hürde des Berliner Marktes:
Ein fachliches Highlight des zweiten Tages war die Diskussion über die optimale Ausschreibungsstrategie bei Bauvorhaben. Peter Burnickl und die anwesenden Bauunternehmer diskutierten die Vor- und Nachteile von Einheitspreis-Ausschreibungen gegenüber Funktionalausschreibungen mit Pauschalpreisen.
„Wir machen trotzdem eine Funktionalausschreibung, weil ich liebe Pauschalen. Es gibt nichts Schöneres, weil dann wirklich jeder gewinnen kann.“ — Peter Burnickl
Für die Praxis etablierte sich in der Diskussion folgendes Vorgehen:
Viele der anwesenden Unternehmer arbeiten bereits eng mit Peter Burnickl in seinem exklusiven Expert-Consulting zusammen. Dieses Beratungsprogramm ist auf eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten ausgelegt, da Bau- und Sanierungsprojekte entsprechende Vorlauf- und Realisierungszeiten benötigen. Ein interdisziplinäres Team unterstützt die Partner in allen Phasen.
Die Optimierungshebel im Consulting sind vielfältig:
Am dritten Tag ziehen die Teilnehmer ein durchweg positives Fazit. Neben dem fachlichen Input und den strategischen Diskussionen haben sich konkrete geschäftliche Synergien ergeben. Philipp Hecken aus Augsburg, der neben Projektentwicklung und Sanierung auch ein Fitnessstudio und Zimmervermietung betreibt, konnte wertvolle Kontakte knüpfen.
Schon während der Fahrt wurden die ersten Folgetermine für konkrete Projekte in Deutschland vereinbart. Ein herausragendes Beispiel ist ein geplantes Co-Investment in Heilbronn, das direkt an Bord besprochen und angebahnt wurde. Die Kombination aus hoher Fachexpertise, Kapitalkraft und gegenseitigem Vertrauen ermöglicht es der Gruppe, Projekte zu realisieren, die für einen Einzelnen schwer umsetzbar wären.
Es handelte sich um ein exklusives Netzwerktreffen mit 22 Immobilienunternehmern auf zwei Yachten in Athen, das von Dr. Peter Burnickl organisiert wurde.
Teilnehmer waren Bauträger, Investoren, Sanierer, Bauunternehmer, Projektentwickler, Fix-and-Flip-Spezialisten sowie Kapitalgeber aus dem Netzwerk von Peter Burnickl.
Die Gruppe führte eine Ankaufsprüfung für ein geplantes Objekt mit 40 Wohneinheiten in Berlin durch und analysierte dessen Wirtschaftlichkeit.
Aufgrund der restriktiven rechtlichen Vorgaben und des Aufteilungsverbots in Berlin ist eine Aufteilung in Eigentumswohnungen dort aktuell nicht ohne Weiteres umsetzbar, weshalb das Objekt als Buy-and-Hold kalkuliert werden musste.
Er bevorzugt die Funktionalausschreibung mit Pauschalpreisen, da diese bei einer fertig fixierten Planung maximale Kostensicherheit bietet.
Einheitspreise sind vor allem dann sinnvoll, wenn die Planung vor Baubeginn noch nicht vollständig abgeschlossen ist und sich Massen noch verschieben können.
Wenn man die Mengen auf null setzt, aber die Preise im LV belässt, behält man vertraglich vereinbarte Verrechnungssätze für spätere Nachträge, falls es doch noch zu Planungsänderungen kommt.
Es ist ein 12-monatiges Begleitprogramm mit einem Team aus Architekten, Ingenieuren und Finanzierungsexperten zur Optimierung von Planungen und Einkaufsprozessen.
Durch Optimierungen und den Direkteinkauf bei Herstellern lassen sich die Baukosten in der Regel um 10 bis 30 Prozent senken.
Es wurden konkrete Gemeinschaftsinvestitionen initiiert, darunter ein konkretes Projekt im Raum Heilbronn.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.