
Wie Sie durch Kostenkontrolle, Mezzanine-Kapital und clevere Sanierungskalkulation hochprofitable Immobilien-Renditen von über 20 % erzielen.
Viele Marktteilnehmer behaupten, dass der Immobilienmarkt tot sei und sich attraktive Renditen nicht mehr realisieren lassen. Dr. Peter Burnickl tritt diesem Vorurteil vehement entgegen und beweist mit seinen eigenen Projekten das Gegenteil. Durch systematische Planung und konsequente Kostenkontrolle erreichen seine Bauvorhaben und die seiner Kunden regelmäßig zweistellige Renditen von 15 bis über 25 Prozent.
Der Schlüssel liegt dabei nicht im passiven Abwarten, sondern in der aktiven Wertschöpfung durch gezielte Sanierungsmaßnahmen. Wer den Markt genau analysiert und die richtigen Hebel ansetzt, kann auch in einem herausfordernden Marktumfeld hochrentable Projekte identifizieren und erfolgreich umsetzen. Es erfordert jedoch ein tiefes Verständnis für Kostenstrukturen und die Bereitschaft, etablierte, oft überteuerte Pfade der Bauabwicklung zu verlassen.
Wer eine fertige Wohnung direkt von einem Bauträger erwirbt, wird dort kaum eine Rendite von 20 Prozent vorfinden. Solche Investments dienen eher dem klassischen Vermögensaufbau mit moderaten Renditen im einstelligen Prozentbereich. Dennoch lassen sich auch hier durch steuerliche Effekte und Hebelwirkungen solide Ergebnisse erzielen.
Folgende Instrumente helfen Kapitalanlegern bei klassischen Bauträgerobjekten:
Für Dr. Peter Burnickl gibt es eine unumstößliche Grenze bei der Auswahl von Investitionsobjekten. Kein Projekt darf im Worst-Case-Szenario eine Rendite von unter 10 Prozent aufweisen. Dies dient als essenzieller Schutzmechanismus gegen unvorhersehbare Marktschwankungen und unvorhergesehene Kostensteigerungen während der Bauphase.
„Bitte macht mir hier keine Immobilienprojekte unter 10 Prozent. Das wäre für mich der absolute Worst Case und das auch in einer Worst Case Betrachtung.“ — Dr. Peter Burnickl
Ein realistisches Worst-Case-Szenario muss dabei immer zweidimensional betrachtet werden:
Um ein Projekt verlässlich zu bewerten, wird die Kalkulation sowohl von hinten als auch von vorne aufgerollt. Beginnend mit dem realistisch erzielbaren Verkaufspreis am Markt werden sämtliche Kostenblöcke schrittweise abgezogen. Erst wenn diese Rückwärtsrechnung einen ausreichenden Puffer aufweist, ist das Objekt für einen Ankauf qualifiziert.
Im Zuge dieser detaillierten Prüfung werden stets drei Szenarien entwickelt:
Der größte Hebel zur Maximierung der Rendite liegt in der Schätzung und Kontrolle der tatsächlichen Baukosten. Während viele Marktteilnehmer für Sanierungen zwischen 2.000 und 3.000 Euro pro Quadratmeter ausgeben, realisiert das Netzwerk von Peter Burnickl diese häufig für rund 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Dies gelingt durch eingespielte Partnerschaften, standardisierte Prozesse und den Verzicht auf unnötigen Luxus.
Auch die Baunebenkosten müssen streng überwacht werden. In der Kostengruppe 700 sollten die Ausgaben bei Mehrfamilienhäusern idealerweise zwischen 8 und 13 Prozent der Gesamtsumme liegen. Höhere Werte deuten auf eine ineffiziente Planung oder überteuerte Beraterverträge hin, die die Marge des Projekts unnötig schmälern.
Ein oft unterschätzter Kostenfaktor bei großen Bauvorhaben ist der Vertrieb. Im Bereich der klassischen Kapitalanlage verlangen externe Vertriebsgesellschaften nicht selten Provisionen von 8 bis 10 Prozent des Verkaufsvolumens inklusive Erstvermietung. Bei einem Projektvolumen von 10 Millionen Euro entspricht dies einer Summe von bis zu einer Million Euro.
Durch die Entscheidung, den Vertrieb selbst zu übernehmen, lässt sich dieser Kostenblock drastisch reduzieren. Zwar wird für die finanzierenden Banken in der Kalkulation ein marktüblicher Vertriebskostensatz von rund 4 Prozent angesetzt, doch die tatsächliche Ersparnis von 6 bis 8 Prozent fließt direkt als zusätzlicher Gewinn an den Bauherrn zurück. Dies stärkt die Liquidität und erhöht die Gesamtrendite des Projekts signifikant.
Wer als Projektentwickler wachsen und mehrere Vorhaben parallel realisieren möchte, stößt mit klassischem Eigenkapital schnell an seine Grenzen. Banken fordern in der aktuellen Marktphase erhebliche Eigenkapitalanteile und hohe Zinsen. Um das eigene liquide Pulver nicht in einem einzigen Projekt zu binden, ist der Einsatz von Mezzanine-Kapital als Eigenkapitalersatz unumgänglich.
Mezzanine-Kapital wird als nachrangiges Darlehen strukturiert und bietet für Kapitalgeber attraktive Konditionen:
Der Immobilienmarkt hat sich grundlegend gewandelt und präsentiert sich heute als klassischer Käufermarkt. Verkäufer, die immer noch utopische Preise aufrufen und an den Boom der vergangenen Jahre anknüpfen wollen, müssen von professionellen Investoren konsequent ausgebremst werden. Ein gesunder Masochismus mag bei schwierigen Projekten hilfreich sein, doch Selbstgeißelung durch überteuerte Ankäufe ist wirtschaftlicher Selbstmord.
„Wir haben einen Käufermarkt und das wird auch noch eine Weile lang so bleiben. Daher, wenn ihr einen Verkäufer habt, der nicht abweicht, macht ein realistisches Angebot.“ — Dr. Peter Burnickl
Beim Umgang mit uneinsichtigen Verkäufern hat sich eine klare Taktik bewährt:
Wer diese Grundsätze beherrscht und diszipliniert anwendet, sichert sich nicht nur hochprofitable Deals, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem und energetisch modernisiertem Wohnraum.
Dies gelingt durch den gezielten Ankauf sanierungsbedürftiger Mehrfamilienhäuser, die Reduzierung von Sanierungskosten auf rund 1.000 Euro pro Quadratmeter und die Einsparung von Vertriebskosten.
Ein doppeltes Worst-Case-Szenario kalkuliert gleichzeitig mit niedrigeren Verkaufserlösen als geplant und unerwartet hohen Baukosten, beispielsweise durch komplizierte Erdarbeiten.
Projekte unter 10 Prozent Rendite im Worst Case bieten keinen ausreichenden Puffer für unvorhergesehene Risiken, wie steigende Baukosten oder veränderte Marktbedingungen.
Bei größeren Mehrfamilienhausprojekten sollten sich die Baunebenkosten der Kostengruppe 700 auf maximal 8 bis 13 Prozent der Gesamtsumme belaufen.
Investoren können erhebliche Steuervorteile nutzen, wie die degressive AfA oder Tilgungszuschüsse von 30 bis 35 Prozent für ein 'Worst Performing Building' im Standard Effizienzhaus 55 oder 40.
Anstatt externe Vermittler mit Provisionen von bis zu 10 Prozent zu bezahlen, kann der Vertrieb selbst organisiert werden. Dadurch fließt die gesparte Marge direkt in die Projektrendite.
Mezzanine-Kapital ist Rangrücktrittskapital, das als Eigenkapitalersatz dient. Es ermöglicht Investoren, mehrere Projekte parallel zu realisieren, ohne das eigene liquide Pulver komplett zu verschießen.
In der Regel wird mit rund 15 Prozent fix gerechnet, oder alternativ mit 6 bis 7 Prozent fix plus einem Exit-Kicker, was dem Kapitalgeber eine Gesamtrendite (IRR) von 17 bis 22 Prozent einbringen kann.
In einem Käufermarkt sollte man unrealistische Preise konsequent ablehnen. Man gibt ein faires, am realen Wert orientiertes Angebot ab und lässt dieses Angebot so lange offen, wie Kapazitäten vorhanden sind.
Professionell optimierte Projekte realisieren Sanierungen für rund 1.000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, während unstrukturierte Projekte oft 2.000 bis 3.000 Euro kosten.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.