
Wie Sie mit Immobilien 15 bis 30 % Eigenkapitalrendite erzielen. Jürgen Rossecker verrät im Interview mit Dr. Peter Burnickl seine Erfolgsstrategie.
Im aktuellen Immobilienmarkt fragen sich viele Investoren, wie hohe Renditen ohne unkalkulierbare Risiken überhaupt noch möglich sind. Die Antwort liegt nicht in hochspekulativen Geschäften, sondern im intelligenten Einsatz von Fremdkapital, dem sogenannten Leverage-Effekt.
Indem Investoren nur die Erwerbsnebenkosten als Eigenkapital einbringen und den eigentlichen Kaufpreis vollständig finanzieren, lässt sich die Rendite auf das eingesetzte Kapital massiv steigern. Voraussetzung hierfür ist eine solide Bonität und ein kalkulierbarer Cashflow, der durch Mieteinnahmen und steuerliche Vorteile getragen wird.
„Es kursiert auch das Gerücht, dass neun von zehn Millionären durch den unbemerkten Vermögenszuwachs durch Immobilienmillionäre geworden sind.“ — Jürgen Rossecker
Der Weg von Jürgen Rossecker in die Immobilienbranche war alles andere als gewöhnlich. Als ehemaliges Pflegekind, das bereits mit 15 Jahren von zu Hause auszog und zunächst eine Ausbildung zum Koch absolvierte, erfand er sich mit 22 Jahren völlig neu.
Der Einstieg als Quereinsteiger in einen Finanzvertrieb forderte vollen Einsatz rund um die Uhr. Ohne nennenswerte finanzielle Mittel, aber mit extremem Ehrgeiz, lernte er das Geschäft von der Pike auf und erkannte schnell die Grenzen klassischer Finanzprodukte.
Nach ersten Erfahrungen im Vertrieb von Versicherungen und Bausparverträgen stieß Rossecker auf das Thema Sachwerte. Der entscheidende Aha-Effekt kam mit dem Kauf der ersten eigenen Wohnung und dem dazugehörigen Vertrieb für andere Kapitalanleger.
Im Gegensatz zu abstrakten Finanzprodukten bot die Immobilie einen entscheidenden Vorteil: Bei Problemen in der Sanierung oder Verwaltung konnte er selbst aktiv eingreifen, um das Projekt wieder auf Kurs zu bringen. Diese greifbare Sicherheit motivierte ihn schließlich dazu, ein erstes eigenes Zwölffamilienhaus zu erwerben, erfolgreich zu sanieren und komplett zu vermarkten.
Während die Erstellung von Neubauflächen heute oft extrem kostenintensiv ist, sieht Rossecker das größte Potenzial in der energetischen und optischen Aufwertung von Bestandsimmobilien. Ein gut saniertes Objekt aus den 1990er-Jahren kostet in der Regel nur etwa die Hälfte eines vergleichbaren Neubaus, erzielt jedoch eine nahezu ähnliche Mietrendite.
„Ich muss das Objekt so gut finden, wenn ich was kaufe, auch für meine Kunden, dass ich es selber für mich im Bestand halten wollen würde.“ — Jürgen Rossecker
Ein häufiger Fehler von Immobilienkäufern ist der unvorbereitete Gang zur Bank. Wer ohne klare Vorstellungen und unvollständige Unterlagen agiert, überlässt dem Banker die Strukturierung und mindert seine Verhandlungsmacht.
Eine professionelle Kreditanfrage sollte stattdessen wie eine präzise Bestellung aufgebaut sein. Sie muss auf einer einzigen Seite alle wesentlichen Kennzahlen zusammenfassen und von einer lückenlosen Finanzierungsmappe begleitet werden, um beim Sachbearbeiter sofort Vertrauen zu wecken.
Für den langfristigen Erfolg als privater Immobilieninvestor nennt Jürgen Rossecker drei fundamentale Prinzipien, die das Risiko minimieren und den Ertrag sichern.
„Trenne dein Geld von den Emotionen. Deine Emotionen haben hier nichts zu suchen.“ — Jürgen Rossecker
Zum Abschluss der Folge gibt Dr. Peter Burnickl einen exklusiven Ausblick auf ein ganz besonderes Highlight für ambitionierte Immobilieninvestoren im Jahr 2026. Vom 23. bis 25. Mai findet ein handverlesenes Networking-Treffen in Griechenland rund um Athen statt.
Auf zwei Luxusjachten treffen sich maximal 18 echte Macher der Immobilienbranche zu einem intensiven Austausch auf Augenhöhe. Fernab von klassischen Konferenzbühnen und Verkaufs-Pitches stehen hier echtes Vertrauen, tiefe Fachgespräche über Ankauf, Sanierung und Neubau sowie das Knüpfen langfristiger Partnerschaften im Fokus.
Diese Renditen werden durch einen hohen Hebeleffekt (Leverage-Effekt) erzielt, bei dem der Kaufpreis fast vollständig fremdfinanziert wird und nur die Erwerbsnebenkosten als Eigenkapital eingebracht werden.
Ein sanierter Altbau kostet oft nur etwa die Hälfte eines vergleichbaren Neubaus, erzielt aber eine nahezu identische Mietrendite, was das prozentuale Ergebnis deutlich verbessert.
Mit einem solchen Gutachten lässt sich die steuerliche Nutzungsdauer verkürzen, was die jährliche Abschreibung (AfA) erhöht und durch die Steuererstattung den monatlichen Cashflow verbessert.
Sie sollte eine einseitige, präzise Zusammenfassung des Vorhabens enthalten und von einer absolut vollständigen Finanzierungsmappe begleitet werden.
Emotionen führen oft zu Fehlentscheidungen, wie teuren Sonderausstattungen, die die Rendite schmälern; ausschlaggebend ist allein die Zahl unten rechts.
Empfohlen werden funktionale Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen an Standorten mit hoher Nachfrage, anstatt Kleinstappartements oder Luxusobjekte zu kaufen.
Jürgen Rossecker ist ehemaliges Pflegekind, hat ursprünglich Koch gelernt und stieg mit 22 Jahren als Quereinsteiger erfolgreich in die Finanz- und Immobilienbranche ein.
Bei eventuellen Zahlungsschwierigkeiten ist eine professionelle Abwicklung extrem schwierig, was das private Verhältnis stark belasten kann.
Laut dem Podcast liegen die durchschnittlichen Neubaukosten aktuell bei rund 4.500 Euro pro Quadratmeter, während optimierte Systeme Neubauten auch unter 3.000 Euro ermöglichen.
Es handelt sich um ein dreitägiges Networking-Treffen für maximal 18 handverlesene Immobilieninvestoren auf zwei Luxusjachten in Griechenland (Athen) zum vertraulichen Austausch auf Augenhöhe.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.