
Warum investieren so wenige Frauen? Carmen Mayer erklärt die 3 Geldgesetze und wie Sie blockierende Glaubenssätze überwinden. Jetzt lesen!
Die Investmentlandschaft, insbesondere im Immobilienbereich, ist nach wie vor stark männlich geprägt. Schätzungsweise 90 Prozent aller Investoren sind Männer, während Frauen in der Branche oft nur in beratenden Rollen als Maklerinnen oder Architektinnen in Erscheinung treten. Diese deutliche Kluft hat tief sitzende psychologische und gesellschaftliche Ursachen, die weit über das bloße Fachwissen hinausgehen.
Ein zentraler Grund für das finanzielle Ungleichgewicht ist das mangelnde Zutrauen bei Frauen. Viele blockieren sich durch unbewusste Glaubenssätze selbst, die ihnen suggerieren, dass Geld für sie nicht wichtig oder gar schmutzig sei. Dies führt dazu, dass finanzielle Unabhängigkeit gar nicht erst angestrebt wird.
„Frauen trauen sich oft kein Geld zu.“ — Carmen Mayer
In einer Meditationsrunde erlebte Carmen Mayer eine selbstständige Frau, die offen aussprach, gar nicht reich werden zu wollen. Erst im gemeinsamen Gespräch wurde ihr bewusst, dass dieser tief sitzende Glaubenssatz sie daran hindert, ihr Geschäft erfolgreich auszubauen. Wer Reichtum unbewusst ablehnt, wird ihn niemals in sein Leben ziehen.
Der Glaubenssatz „Geld ist nicht wichtig“ ist eine der größten Blockaden auf dem Weg zum Vermögensaufbau. Geld ist in fast allen Lebensbereichen allgegenwärtig – von der Nahrung über die Kleidung bis hin zur Wohnsituation. Wer diese fundamentale Wichtigkeit leugnet, verwehrt sich selbst den Zugang zu finanziellen Ressourcen.
Um erfolgreich Vermögen aufzubauen, müssen die drei fundamentalen Geldgesetze verstanden und konsequent angewendet werden. Diese Gesetze bilden einen Kreislauf, der nur funktioniert, wenn alle drei Säulen stabil sind.
„Geld mag keine Angst und mag auch keine Geizhälse.“ — Carmen Mayer
Angstbasiertes Sparen oder extremer Geiz blockieren den Fluss des Geldes, da Geld fließen und arbeiten möchte, anstatt auf Konten zu versauern.
Der Zinseszinseffekt lässt sich hervorragend mit der Metapher von Heinzelmännchen beschreiben. Wer sein Geld einfach nur auf dem Sparbuch liegen lässt, lässt seine kleinen Helfer schlafen, ohne dass Arbeit verrichtet wird. Wer sein Geld jedoch investiert, lässt sie aktiv arbeiten und sich vermehren.
Ein fataler Fehler vieler angehender Investoren ist die verfrühte Ernte. Sobald die ersten Investitionen Renditen abwerfen, neigen viele Menschen dazu, diese Gewinne sofort wieder für kurzfristigen Konsum zu verprassen, anstatt sie reinvestieren zu lassen.
„Wenn diese Heinzelmännchen ihre Kinder kriegen, darf ich die nicht gleich verspeisen oder versaufen.“ — Carmen Mayer
Wer beispielsweise 10.000 Euro anlegt, 20 Prozent Rendite (2.000 Euro) erzielt und diese sofort für einen Urlaub ausgibt, vernichtet den zukünftigen Zinseszinseffekt. Für einen nachhaltigen Vermögensaufbau müssen auch die erwirtschafteten Renditen konsequent weiterarbeiten dürfen.
Gerade Frauen neigen im Alltag häufig zu emotionalem Konsum, beispielsweise durch den Kauf teurer Handtaschen oder Kleidung. Echtes Reichtumsbewusstsein zeichnet sich jedoch nicht durch Statussymbole aus, sondern durch das gezielte Management von Einnahmen und Ausgaben mithilfe klarer Quoten.
Am anderen Ende des Spektrums stehen Menschen, die zwar Millionen besitzen, aber immer noch wie arme Studenten leben. Ein gesundes Wohlstandsbewusstsein erfordert eine feine Balance zwischen dem Halten von Geld und dem bewussten Genießen des Lebens.
Frauen trauen sich Geld oft nicht zu und delegieren Finanzthemen häufig an ihre Partner, gestützt durch negative gesellschaftliche Glaubenssätze.
Die drei Geldgesetze lauten Verdienen, Halten und Investieren. Alle drei müssen harmonisch zusammenspielen, um erfolgreich Vermögen aufzubauen.
Geld ist allgegenwärtig. Wer dessen Wichtigkeit im Alltag verleugnet, blockiert unbewusst den Zufluss von Geld in das eigene Leben.
Es beschreibt bildhaft den Zinseszins: Investiertes Kapital arbeitet im Hintergrund wie kleine Helfer und vermehrt sich selbstständig.
Viele Menschen ernten zu früh. Sie geben erwirtschaftete Gewinne und Renditen sofort für Konsum aus, statt sie gewinnbringend zu reinvestieren.
Es arbeitet mit festen Quoten, beispielsweise 10 Prozent für Spaß, 10 Prozent für Bildung sowie festen Anteilen für Investitionen und Spenden.
Geld mag keine Angst und keinen extremen Geiz; es muss fließen und klug investiert werden, um seinen vollen Nutzen zu entfalten.
Die Fähigkeit, Geld nicht nur anzuhäufen, sondern sich auch ohne Schuldgefühle Wohlstand zu gönnen und Geld positiv wahrzunehmen.
Spenden sorgt dafür, dass Geld im Fluss bleibt. Es stärkt das innere Gefühl von Fülle und Dankbarkeit und baut Mangeldenken ab.
Ja, die Annahme, man sei zu alt für den Zinseszinseffekt, ist ein reiner Glaubenssatz. Ein Start lohnt sich in jeder Lebensphase.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.