
Erfahre von deinem Podcast Mentor, wie du auch ohne Reichweite hochkarätige VIP-Gäste gewinnst und durch echten Mehrwert für dich begeisterst.
Viele angehende Podcaster stehen vor dem Problem, dass sie namhafte Interviewpartner einladen möchten, selbst aber kaum Zuhörer vorweisen können. Stefan Klundt erklärt im Gespräch mit Alexander Schmid, dass Reichweite für etablierte VIPs oft gar keine primäre Rolle spielt. Entscheidend ist vielmehr das Mindset des Gastgebers: Auch prominente Persönlichkeiten kochen nur mit Wasser und lassen sich für spannende Projekte begeistern, wenn man ihnen auf Augenhöhe begegnet und ihre Interessen versteht.
Um einen VIP zu gewinnen, muss man immer einen konkreten Mehrwert an den Tisch bringen. Das kann die Einladung zu einem physischen Event, der Zugang zu einem speziellen Netzwerk oder die bloße Möglichkeit sein, die eigene Geschichte in einem wertschätzenden Rahmen zu präsentieren. Der Schlüssel liegt darin, sich intensiv in die Perspektive des Wunschgastes hineinzuversetzen und ihm den persönlichen Benefit einer Kooperation aufzuzeigen.
Die Akquise von hochkarätigen Gästen sollte niemals als reines Massengeschäft betrieben werden. Viele Anfänger machen den Fehler, unzählige vorgefertigte E-Mails an bekannte Persönlichkeiten zu senden, was am Ende meist erfolglos bleibt.
„Wenn du die guten Leute willst, no Numbers Game.“ — Stefan Klundt
Statt auf schiere Masse zu setzen, empfiehlt Stefan ein fokussiertes Vorgehen mit maximal zehn ausgewählten Wunschkandidaten. Besonders wichtig ist dabei eine klar definierte Mission des eigenen Podcasts. Bekannte Unternehmer wie Jochen Schweizer lassen sich eher von einer tiefen Vision und einem leidenschaftlich verfolgten Ziel anziehen als von nackten Zahlen. Wer eine ehrliche Botschaft vermittelt, hebt sich sofort von den 98 Prozent der Anfragenden ab, die gar keine echte Mission verfolgen.
Wer vielbeschäftigte Menschen erreichen will, muss zwingend aus der Masse herausstechen und die sogenannte Extrameile gehen. Eine standardisierte Nachricht wird von Assistenten oder Filtern meist sofort aussortiert. Ein hervorragender Hebel ist hierbei die Nutzung von personalisierten Videonachrichten via Loom.
Um zu den ganz großen Playern durchzudringen, sind strategische Umwege oft erfolgreicher als der direkte, kalten Weg. Stefan berichtet von seinen eigenen Erfahrungen, bei denen er den Erstkontakt über die Sales Manager oder Event-Verantwortlichen der jeweiligen Zielpersonen herstellte. Diese Personen sind oft leichter zugänglich und können als interne Fürsprecher fungieren.
„Wenn du wirklich jemanden haben möchtest, dann komm erst mal mit einer klaren Mission und Vision.“ — Stefan Klundt
Zudem ist der persönliche Besuch von physischen Veranstaltungen ein unschlagbarer Katalysator für den Beziehungsaufbau. Wer in VIP-Tickets oder hochpreisige Masterminds investiert, kauft sich damit direkt in Räume ein, in denen sich Entscheider in einer entspannten, aufnahmebereiten Atmosphäre bewegen. In solchen Umgebungen entsteht Vertrauen organisch und mündet deutlich schneller in einer Zusage für ein gemeinsames Podcast-Projekt.
Basierend auf seinen Erfahrungen hat Stefan Klundt mit der Pioneer Summit und dem Pioneer Circle exklusive Netzwerke geschaffen. Statt unpersönlicher Großkonferenzen setzt er auf handverlesene Treffen in Kleingruppen von Unternehmern und Investoren. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie etwa einem exklusiven Trip nach Dubai mit knapp 35 Teilnehmern, entsteht eine ganz besondere Dynamik.
Stefans unternehmerischer Werdegang liefert wertvolle Einblicke in die Psychologie von Beziehungen. Er begann seine Laufbahn im DJ-Gewerbe und legte über Jahre in einem renommierten Hotel-Club auf. Dort beobachtete er hautnah, wie wohlhabende Persönlichkeiten miteinander umgehen und dass große Deals fast ausschließlich über Sympathie und enge Beziehungen abgeschlossen werden.
Nach seiner Ausbildung zum Eventmanager und der plötzlichen Insolvenz seines Ausbildungsbetriebs entschloss sich Stefan, direkt all-in zu gehen. Im Jahr 2018 gründete er die erste Pioneer Summit. Trotz eines anfänglichen Verlustgeschäfts von rund 15.000 Euro im ersten Jahr legte dieses Event das Fundament für seinen späteren Erfolg, da es eine hervorragende Referenz und enorme Glaubwürdigkeit im Markt kreierte.
Live-Events sind laut Stefan Klundt in erster Linie hocheffektive Marketing-Tools und erst in zweiter Linie direkte Umsatzquellen. Sie strahlen Überfluss aus und dienen als starker Hebel, um das eigene Expertennetzwerk massiv zu erweitern. Der tatsächliche wirtschaftliche Erfolg entsteht meist im Nachgang über das Backend.
„Ein Event profitabel hinzubekommen, ist eine Kunst, aber ich würde ein Event erstmal als Marketing-Tool sehen.“ — Stefan Klundt
Heute nutzt Stefan diese Expertise, um strategische Sparrings für Unternehmer anzubieten. In intensiven, zweitägigen Workshops arbeitet er tiefgehend an den Geschäftsmodellen seiner Klienten. Ein eigener Podcast erweist sich dabei als perfektes Begleitmedium, um wertvollen Content zu produzieren, den Expertenstatus zu untermauern und kontinuierlich neue, hochkarätige Beziehungen aufzubauen.
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Man muss den Gästen einen klaren, individuellen Mehrwert oder eine starke Vision bieten. Viele VIPs schätzen es außerdem, ihre Geschichte auf unkonventionelle Weise zu teilen.
High-Level-Persönlichkeiten erkennen unpersönliche Massenmails sofort und sortieren sie aus. Eine hochgradig personalisierte Ansprache von wenigen Wunschkandidaten verspricht deutlich mehr Erfolg.
Persönliche Loom-Videos, die auf LinkedIn-Nachrichten basieren, heben sich stark von der Masse ab. Auch direkte Anrufe oder Kontakte über Dritte wie Sales Manager funktionieren sehr gut.
Häufig ist es einfacher, den Kontakt über Mitarbeiter des Wunschgastes – wie dessen Sales Manager oder Assistenten – aufzubauen. Einmal etabliert, lässt sich so der direkte Draht zum VIP herstellen.
Eine klare Vision und ein tieferes 'Why' sind für VIP-Gäste attraktiv. Sie wollen Teil einer größeren Bewegung sein und lehnen reine Verkaufsplattformen meist ab.
Durch den Kauf von exklusiven VIP-Tickets für hochpreisige Masterminds gelangt man direkt in Räume mit hochkarätigen Entscheidern. Dort lässt sich auf Augenhöhe und in entspannter Atmosphäre netzwerken.
Laut Stefan Klundt ist Geld Energie; bei kostenfreien Events fehlt oft das echte Commitment der Teilnehmer. Erst ein exklusiver Preispunkt zieht wirklich engagierte High-Level-Akteure an.
Ja, denn selbst wenn das erste Event unprofitabel ist, schafft es eine unschätzbare Referenz. Diese gewonnene Autorität lässt sich im Nachgang über Backend-Dienstleistungen wie Sparrings hervorragend monetarisieren.
Der Pioneer Circle ist eine exklusive Mastermind-Plattform für Unternehmer und Investoren. Bei gemeinsamen Trips, wie etwa nach Dubai, vernetzen sich die Teilnehmer intensiv und realisieren gemeinsame Projekte.
Ein Podcast ist ein hervorragendes Instrument, um Expertenstatus aufzubauen und intensive Gespräche mit potenziellen Partnern oder Kunden zu führen. Er dient als langfristiger Hebel für Markenaufbau und Kundengewinnung.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.