Alle Podcast Sales System Episoden
    Podcast Sales System · 22. Apr 2026

    Podcast Mentor: VIP-Gäste gewinnen ohne Reichweite

    22. Apr 2026 54 Min. 5 Min. Lesezeit
    #006 - Wie du VIP-Gäste in deinen Podcast holst – auch ohne Reichweite

    Kapitel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gegenüber von VIP-Gästen muss man immer einen konkreten Mehrwert oder eine klare Mission an den Tisch bringen, statt nur auf Reichweite zu setzen.
    • Eine personalisierte Ansprache von maximal zehn ausgewählten Wunschgästen ist weitaus effektiver als unpersönliche Massen-E-Mails.
    • Wer hochkarätige Kontakte sucht, sollte eigene Events veranstalten oder hochpreisige VIP-Tickets für Masterminds kaufen, um auf Augenhöhe zu netzwerken.
    • Eine eigene klare Mission und Vision hinter dem Podcast ist unerlässlich, da renommierte Persönlichkeiten ungern reine Verkaufsplattformen unterstützen.
    • Erfolgreiche Events dienen primär als hocheffektives Marketing-Tool für den Aufbau von Autorität und die Anbahnung von lukrativen Folgegeschäften.
    SpotifyApple Podcasts

    Erfahre von deinem Podcast Mentor, wie du auch ohne Reichweite hochkarätige VIP-Gäste gewinnst und durch echten Mehrwert für dich begeisterst.

    VIP-Gäste gewinnen ohne eigene Reichweite

    Viele angehende Podcaster stehen vor dem Problem, dass sie namhafte Interviewpartner einladen möchten, selbst aber kaum Zuhörer vorweisen können. Stefan Klundt erklärt im Gespräch mit Alexander Schmid, dass Reichweite für etablierte VIPs oft gar keine primäre Rolle spielt. Entscheidend ist vielmehr das Mindset des Gastgebers: Auch prominente Persönlichkeiten kochen nur mit Wasser und lassen sich für spannende Projekte begeistern, wenn man ihnen auf Augenhöhe begegnet und ihre Interessen versteht.

    Um einen VIP zu gewinnen, muss man immer einen konkreten Mehrwert an den Tisch bringen. Das kann die Einladung zu einem physischen Event, der Zugang zu einem speziellen Netzwerk oder die bloße Möglichkeit sein, die eigene Geschichte in einem wertschätzenden Rahmen zu präsentieren. Der Schlüssel liegt darin, sich intensiv in die Perspektive des Wunschgastes hineinzuversetzen und ihm den persönlichen Benefit einer Kooperation aufzuzeigen.

    Das Prinzip von Saat und Ernte im Podcast-Marketing

    Die Akquise von hochkarätigen Gästen sollte niemals als reines Massengeschäft betrieben werden. Viele Anfänger machen den Fehler, unzählige vorgefertigte E-Mails an bekannte Persönlichkeiten zu senden, was am Ende meist erfolglos bleibt.

    „Wenn du die guten Leute willst, no Numbers Game.“ — Stefan Klundt

    Statt auf schiere Masse zu setzen, empfiehlt Stefan ein fokussiertes Vorgehen mit maximal zehn ausgewählten Wunschkandidaten. Besonders wichtig ist dabei eine klar definierte Mission des eigenen Podcasts. Bekannte Unternehmer wie Jochen Schweizer lassen sich eher von einer tiefen Vision und einem leidenschaftlich verfolgten Ziel anziehen als von nackten Zahlen. Wer eine ehrliche Botschaft vermittelt, hebt sich sofort von den 98 Prozent der Anfragenden ab, die gar keine echte Mission verfolgen.

    Die Kunst der personalisierten Ansprache

    Wer vielbeschäftigte Menschen erreichen will, muss zwingend aus der Masse herausstechen und die sogenannte Extrameile gehen. Eine standardisierte Nachricht wird von Assistenten oder Filtern meist sofort aussortiert. Ein hervorragender Hebel ist hierbei die Nutzung von personalisierten Videonachrichten via Loom.

    • Individuelle Loom-Videos: Ein kurzes Video, das beispielsweise mit dem LinkedIn-Profil des Empfängers im Hintergrund aufgenommen wird, signalisiert sofort hohen persönlichen Aufwand.
    • Verzicht auf starre Skripte: Die Videobotschaft sollte authentisch und nahbar wirken. Ein paar prägnante Stichpunkte genügen, um das freie und ehrliche Sprechen zu gewährleisten.
    • Konsequentes Nachfassen: Viele VIPs nutzen die erste unbeantwortete Nachricht als impliziten Filter. Erst wer ein zweites oder drittes Mal höflich nachfasst, beweist echtes Interesse und Ernsthaftigkeit.

    Smarte Abkürzungen über Netzwerke und Kontakte

    Um zu den ganz großen Playern durchzudringen, sind strategische Umwege oft erfolgreicher als der direkte, kalten Weg. Stefan berichtet von seinen eigenen Erfahrungen, bei denen er den Erstkontakt über die Sales Manager oder Event-Verantwortlichen der jeweiligen Zielpersonen herstellte. Diese Personen sind oft leichter zugänglich und können als interne Fürsprecher fungieren.

    „Wenn du wirklich jemanden haben möchtest, dann komm erst mal mit einer klaren Mission und Vision.“ — Stefan Klundt

    Zudem ist der persönliche Besuch von physischen Veranstaltungen ein unschlagbarer Katalysator für den Beziehungsaufbau. Wer in VIP-Tickets oder hochpreisige Masterminds investiert, kauft sich damit direkt in Räume ein, in denen sich Entscheider in einer entspannten, aufnahmebereiten Atmosphäre bewegen. In solchen Umgebungen entsteht Vertrauen organisch und mündet deutlich schneller in einer Zusage für ein gemeinsames Podcast-Projekt.

    Der Pioneer Circle und das Erschaffen exklusiver Räume

    Basierend auf seinen Erfahrungen hat Stefan Klundt mit der Pioneer Summit und dem Pioneer Circle exklusive Netzwerke geschaffen. Statt unpersönlicher Großkonferenzen setzt er auf handverlesene Treffen in Kleingruppen von Unternehmern und Investoren. Bei gemeinsamen Aktivitäten, wie etwa einem exklusiven Trip nach Dubai mit knapp 35 Teilnehmern, entsteht eine ganz besondere Dynamik.

    • Geld als Commitment: Kostenlose Treffen ziehen selten hochgradig engagierte Menschen an. Erst ein relevanter Preispunkt filtert die Teilnehmer und sorgt für eine extrem fokussierte Energie im Raum.
    • Strikte Selektion: Ein exklusives Netzwerk ist immer nur so wertvoll wie das schwächste Glied in der Kette. Eine harte Türpolitik sichert die hohe Qualität des Raumes.
    • Strategische Allianzen: Wahres Netzwerken zielt darauf ab, aus den individuellen Stärken zweier Parteien ein völlig neues, drittes Projekt mit gemeinsamen Synergien zu erschaffen.

    Vom DJ-Pult zum erfolgreichen Event-Unternehmer

    Stefans unternehmerischer Werdegang liefert wertvolle Einblicke in die Psychologie von Beziehungen. Er begann seine Laufbahn im DJ-Gewerbe und legte über Jahre in einem renommierten Hotel-Club auf. Dort beobachtete er hautnah, wie wohlhabende Persönlichkeiten miteinander umgehen und dass große Deals fast ausschließlich über Sympathie und enge Beziehungen abgeschlossen werden.

    Nach seiner Ausbildung zum Eventmanager und der plötzlichen Insolvenz seines Ausbildungsbetriebs entschloss sich Stefan, direkt all-in zu gehen. Im Jahr 2018 gründete er die erste Pioneer Summit. Trotz eines anfänglichen Verlustgeschäfts von rund 15.000 Euro im ersten Jahr legte dieses Event das Fundament für seinen späteren Erfolg, da es eine hervorragende Referenz und enorme Glaubwürdigkeit im Markt kreierte.

    Events als strategisches Hebel-Tool für das Business

    Live-Events sind laut Stefan Klundt in erster Linie hocheffektive Marketing-Tools und erst in zweiter Linie direkte Umsatzquellen. Sie strahlen Überfluss aus und dienen als starker Hebel, um das eigene Expertennetzwerk massiv zu erweitern. Der tatsächliche wirtschaftliche Erfolg entsteht meist im Nachgang über das Backend.

    „Ein Event profitabel hinzubekommen, ist eine Kunst, aber ich würde ein Event erstmal als Marketing-Tool sehen.“ — Stefan Klundt

    Heute nutzt Stefan diese Expertise, um strategische Sparrings für Unternehmer anzubieten. In intensiven, zweitägigen Workshops arbeitet er tiefgehend an den Geschäftsmodellen seiner Klienten. Ein eigener Podcast erweist sich dabei als perfektes Begleitmedium, um wertvollen Content zu produzieren, den Expertenstatus zu untermauern und kontinuierlich neue, hochkarätige Beziehungen aufzubauen.

    Passend dazu: Podcast Sales System aufsetzen: Der schnellste Weg · #011 - Supernatural: Die Podcast-Schablone, die dich nahbar macht · Digitaler Zwilling: Wie ein Podcast 50% Vertriebszeit spart

    Häufige Fragen

    Wie bekommt man VIPs in den Podcast, wenn man noch keine Reichweite hat?

    Man muss den Gästen einen klaren, individuellen Mehrwert oder eine starke Vision bieten. Viele VIPs schätzen es außerdem, ihre Geschichte auf unkonventionelle Weise zu teilen.

    Warum ist ein Massen-Anschreiben (Numbers Game) bei VIP-Gästen ineffektiv?

    High-Level-Persönlichkeiten erkennen unpersönliche Massenmails sofort und sortieren sie aus. Eine hochgradig personalisierte Ansprache von wenigen Wunschkandidaten verspricht deutlich mehr Erfolg.

    Was ist der beste Kanal, um prominente Podcast-Gäste anzufragen?

    Persönliche Loom-Videos, die auf LinkedIn-Nachrichten basieren, heben sich stark von der Masse ab. Auch direkte Anrufe oder Kontakte über Dritte wie Sales Manager funktionieren sehr gut.

    Wie funktioniert der Beziehungsaufbau über Dritte?

    Häufig ist es einfacher, den Kontakt über Mitarbeiter des Wunschgastes – wie dessen Sales Manager oder Assistenten – aufzubauen. Einmal etabliert, lässt sich so der direkte Draht zum VIP herstellen.

    Welche Rolle spielt eine Mission für den Erfolg eines Podcasts?

    Eine klare Vision und ein tieferes 'Why' sind für VIP-Gäste attraktiv. Sie wollen Teil einer größeren Bewegung sein und lehnen reine Verkaufsplattformen meist ab.

    Wie kann man physische Events nutzen, um das eigene Netzwerk aufzubauen?

    Durch den Kauf von exklusiven VIP-Tickets für hochpreisige Masterminds gelangt man direkt in Räume mit hochkarätigen Entscheidern. Dort lässt sich auf Augenhöhe und in entspannter Atmosphäre netzwerken.

    Warum scheitern viele kostenlose Netzwerk-Events langfristig?

    Laut Stefan Klundt ist Geld Energie; bei kostenfreien Events fehlt oft das echte Commitment der Teilnehmer. Erst ein exklusiver Preispunkt zieht wirklich engagierte High-Level-Akteure an.

    Lohnt es sich, ein eigenes Event trotz finanziellen Risikos zu starten?

    Ja, denn selbst wenn das erste Event unprofitabel ist, schafft es eine unschätzbare Referenz. Diese gewonnene Autorität lässt sich im Nachgang über Backend-Dienstleistungen wie Sparrings hervorragend monetarisieren.

    Was versteht man unter dem Pioneer Circle von Stefan Klundt?

    Der Pioneer Circle ist eine exklusive Mastermind-Plattform für Unternehmer und Investoren. Bei gemeinsamen Trips, wie etwa nach Dubai, vernetzen sich die Teilnehmer intensiv und realisieren gemeinsame Projekte.

    Wie lässt sich ein Podcast in ein bestehendes Beratungsgeschäft integrieren?

    Ein Podcast ist ein hervorragendes Instrument, um Expertenstatus aufzubauen und intensive Gespräche mit potenziellen Partnern oder Kunden zu führen. Er dient als langfristiger Hebel für Markenaufbau und Kundengewinnung.

    Transkript

    Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.