
Olaf Printz zeigt, wie technische Verwalter und Sachverständige mit einer maßgeschneiderten App wertvolle Zeit sparen und den Freitag freischaufeln.
Der Wunsch nach mehr Lebensqualität und Zeit für die Familie war der eigentliche Katalysator für eine technische Innovation. Im Jahr 2004 stand der selbstständige Bauphysiker und Sachverständige Olaf Printz vor einer klassischen Herausforderung der Selbstständigkeit: Die Arbeitsbelastung war extrem hoch, während die Familie wuchs. Um diese Spirale zu durchbrechen, setzte er sich das ehrgeizige Ziel, die wöchentliche Arbeitszeit bei gleichbleibender oder steigender Qualität drastisch zu reduzieren.
Er startete mit dem klaren Ziel, den Freitag komplett arbeitsfrei zu halten, um aktiv am Aufwachsen seiner Kinder teilhaben zu können. Die Lösung lag in einer radikalen Optimierung der internen Arbeitsprozesse und der Entwicklung eines eigenen Software-Werkzeugs.
„Ich wollte den Freitag frei haben. Ich möchte eine 4-Tage-Woche haben. Möchte aber meine Qualität mindestens gleich behalten, vielleicht sogar besser machen.“ — Olaf Printz
Dieses interne Tool begleitete Olaf Printz über 17 Jahre lang in seiner täglichen Praxis als Sachverständiger und verhalf ihm zu einem hocheffizienten Arbeitsalltag. Die App funktionierte im Hintergrund tadellos, war jedoch optisch zunächst nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Sie war rein auf Geschwindigkeit und pragmatische Problemlösung ausgerichtet.
In den letzten zwei Jahren wurde die bewährte Kernlogik des Tools in eine moderne, webbasierte Software-as-a-Service-Lösung überführt. Die neue Benutzeroberfläche ist plattformunabhängig und läuft stabil auf Desktop-Monitoren ebenso wie auf Smartphones mit Apple iOS oder Android. Das vorrangige Ziel bleibt dasselbe: Zeitersparnis bei maximaler Ergebnisqualität.
Ein besonderes Augenmerk legte das Entwicklerteam auf ein faires und transparentes Preismodell, das sich bewusst von herkömmlichen Abonnements unterscheidet:
Dieses nutzungsbasierte Modell eignet sich ideal für selbstständige Gutachter und kleinere technische Hausverwaltungen, da keine fixen Monatskosten auflaufen.
Die Erstellung von Baugutachten und Mängelberichten ist traditionell mit einem enormen Dokumentationsaufwand im Büro verbunden. Hier setzt das modular aufgebaute System der App an, welches das langjährige Fachwissen von Olaf Printz digitalisiert und standardisiert abbildet. Anstatt Berichte nach jedem Ortstermin mühsam neu aufzusetzen, greift der Nutzer auf ein intelligentes Baukastensystem zurück.
„Das System ist modular. Und das baut eigentlich auf diesen drei Modulen auf, auf Textbausteinen, auf Checklisten, auf Berichtsvorlagen.“ — Olaf Printz
Die Systematik der Anwendung basiert auf drei grundlegenden Bausteinen:
Für jeden Auftragstyp stehen spezialisierte Vorlagen zur Verfügung. Dies umfasst Abnahmeprotokolle für Sondereigentum, detaillierte Mängelrügen, Dokumentationen für Versicherungen, Wohnflächenberechnungen, Schimmelpilzanalysen und Brandschutzprüfungen. Individuelle Stellungnahmen oder komplexe Beurteilungen werden zeitsparend per moderner Sprache-zu-Text-Funktion direkt vor Ort eingesprochen.
Olaf Printz blickt auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurück, die von Pragmatismus und technischer Spezialisierung geprägt ist. Nach einer naturwissenschaftlichen Ausbildung zum Chemielaboranten entschied er sich über den zweiten Bildungsweg für ein Architekturstudium. Während des Studiums erkannte er schnell, dass sein Talent weniger im klassischen kreativen Gebäudeentwurf, sondern in den mathematisch-technischen Aspekten der Bauphysik lag.
„Ich bin eigentlich Bauphysiker. Und was ich eigentlich werden wollte, ist Experte für Licht und Energie an der Fassade.“ — Olaf Printz
Diese Erkenntnis führte ihn zu namhaften Stationen und interessanten Projekten der Branche:
Im Jahr 2004 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit als Sachverständiger für Bauphysik. Neben der energetischen Fassadenplanung etablierte er sich über die Jahre vor allem als starker Partner im Kampf gegen Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbefall in München.
Viele Zeiteinsparungen resultieren nicht aus komplexen Algorithmen, sondern aus dem gezielten Eliminieren von kleinen, nervigen Routineaufgaben. Durch eine genaue Beobachtung des eigenen Arbeitsverhaltens stellte Olaf Printz desillusioniert fest, dass ein erheblicher Teil der Bürozeit für stupides Kopieren von Daten verloren ging. Adressen, E-Mail-Verteiler und Telefonnummern wurden ständig zwischen verschiedenen Systemen hin- und hergeschoben.
Dieses ineffiziente Arbeiten wurde durch die Implementierung intelligenter Schnittstellen komplett abgeschafft:
Bei der Auswahl digitaler Werkzeuge muss strikt zwischen Neubauaktivitäten und der Verwaltung von Bestandsimmobilien unterschieden werden. Im Neubausektor erstrecken sich Projekte oft über mehrere Jahre und stützen sich intensiv auf digitale Pläne und 2D-Grundrisse zur fotorientierten Mängelerfassung. Bekannte Marktgrößen wie Planradar oder Komodo sind für diese langfristigen Aufgaben hervorragend geeignet.
Im Bereich der Bestandsimmobilien beziehungsweise der technischen Objektverwaltung herrschen jedoch völlig andere Rahmenbedingungen:
Die App von Olaf Printz konzentriert sich konsequent auf dieses Bestandssegment und ermöglicht eine unkomplizierte, schnelle Abwicklung von Kleinstaufträgen.
Um die Hürden für neue Anwender so gering wie möglich zu halten, ist die Software sofort einsatzbereit. Es ist keine Installation über klassische App-Stores notwendig, da die Anwendung als hocheffiziente Web-Applikation läuft. Neue Nutzer können sich registrieren und das System umfassend testen.
Für die Sicherheit der sensiblen Kundendaten ist vollumfänglich gesorgt:
Über die Domain www.prinz.team können interessierte Verwalter, Sachverständige und Gutachter das System direkt und ohne finanzielle Vorleistung auf Herz und Nieren testen.
Die App wurde speziell für Bestandsimmobilien entwickelt, bei denen meist keine Grundrisse vorliegen. Sie ermöglicht ein extrem schnelles Berichtswesen direkt vor Ort.
Die Software richtet sich vor allem an technische Objektverwalter, Bausachverständige, Gutachter und alle Fachkräfte, die regelmäßige Immobilienbegehungen dokumentieren müssen.
Es gibt keine wiederkehrenden Verträge oder monatlichen Fixkosten. Die Abrechnung erfolgt pro Projekt (aktuell 23 Euro pro Projekt inklusive bis zu 30 Fotos für 12 Monate).
Ja, unter www.prinz.team kann man kostenlos einen Account erstellen. Neue Nutzer erhalten automatisch 15 Freiprojekte zum ausgiebigen Testen.
Ja, das System arbeitet hochgradig modular mit individuellen Textbausteinen, Checklisten und maßgeschneiderten Berichtsvorlagen für jeden Auftragstyp.
Ja, individuelle Stellungnahmen oder Projektdetails vor Ort lassen sich ganz einfach per Sprachsteuerung in den Bericht einfügen.
Sie verknüpft Projekt- und Kontaktdaten nahtlos. E-Mail-Verteiler für Sammel-Mails, Telefonnummern und Navigationsadressen für Google Maps sind mit nur einem Klick abrufbar.
Alle Daten werden absolut sicher und DSGVO-konform auf der AWS-Cloud am Standort Frankfurt in Deutschland gehostet.
Als moderne Software-as-a-Service-Lösung funktioniert die Web-Applikation plattformunabhängig im Browser auf Apple Mac, iPads, Android-Smartphones und Windows-PCs.
Er rät dazu, proaktiv auf Menschen zuzugehen, sich nicht hinter dem Schreibtisch zu verstecken und bei fachlichen Problemen offen um Rat zu fragen.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.