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    Real Estate Lounge · 28. Juni 2025

    Apps für Bestandsimmobilien: Software für Verwalter

    28. Juni 2025 20 Min. 5 Min. Lesezeit
    Apps für Bestandsimmobilien - Neue Lösungen für technische Verwalter - Teil 2

    Kapitel

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine gezielte Software-Lösung für Bestandsimmobilien ermöglicht erhebliche Zeitgewinne durch den Verzicht auf manuelle Datenübertragung.
    • Das transaktionsbasierte Preismodell ohne Fixkosten senkt das wirtschaftliche Risiko für selbstständige Gutachter und kleine Verwalter.
    • Durch die konsequente Verknüpfung von Projektdaten mit Navigation, Kalendern und E-Mails lässt sich die Büroarbeit drastisch reduzieren.
    • Spezialisierte Apps für Bestandsimmobilien verzichten bewusst auf Grundrisse, um eine extrem schnelle Erfassung vor Ort zu ermöglichen.
    • Die Kombination aus vorgefertigten, modularen Berichtsvorlagen und moderner Sprache-zu-Text-Eingabe beschleunigt das Berichtswesen enorm.
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    Olaf Printz zeigt, wie technische Verwalter und Sachverständige mit einer maßgeschneiderten App wertvolle Zeit sparen und den Freitag freischaufeln.

    Der persönliche Antrieb für die 4-Tage-Woche

    Der Wunsch nach mehr Lebensqualität und Zeit für die Familie war der eigentliche Katalysator für eine technische Innovation. Im Jahr 2004 stand der selbstständige Bauphysiker und Sachverständige Olaf Printz vor einer klassischen Herausforderung der Selbstständigkeit: Die Arbeitsbelastung war extrem hoch, während die Familie wuchs. Um diese Spirale zu durchbrechen, setzte er sich das ehrgeizige Ziel, die wöchentliche Arbeitszeit bei gleichbleibender oder steigender Qualität drastisch zu reduzieren.

    Er startete mit dem klaren Ziel, den Freitag komplett arbeitsfrei zu halten, um aktiv am Aufwachsen seiner Kinder teilhaben zu können. Die Lösung lag in einer radikalen Optimierung der internen Arbeitsprozesse und der Entwicklung eines eigenen Software-Werkzeugs.

    „Ich wollte den Freitag frei haben. Ich möchte eine 4-Tage-Woche haben. Möchte aber meine Qualität mindestens gleich behalten, vielleicht sogar besser machen.“ — Olaf Printz

    Dieses interne Tool begleitete Olaf Printz über 17 Jahre lang in seiner täglichen Praxis als Sachverständiger und verhalf ihm zu einem hocheffizienten Arbeitsalltag. Die App funktionierte im Hintergrund tadellos, war jedoch optisch zunächst nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Sie war rein auf Geschwindigkeit und pragmatische Problemlösung ausgerichtet.

    Vom internen Werkzeug zur modernen SaaS-Plattform

    In den letzten zwei Jahren wurde die bewährte Kernlogik des Tools in eine moderne, webbasierte Software-as-a-Service-Lösung überführt. Die neue Benutzeroberfläche ist plattformunabhängig und läuft stabil auf Desktop-Monitoren ebenso wie auf Smartphones mit Apple iOS oder Android. Das vorrangige Ziel bleibt dasselbe: Zeitersparnis bei maximaler Ergebnisqualität.

    Ein besonderes Augenmerk legte das Entwicklerteam auf ein faires und transparentes Preismodell, das sich bewusst von herkömmlichen Abonnements unterscheidet:

    • Keine Grundgebühren: Die bloße Registrierung, das Anlegen von Projekten und die Erstellung von Angeboten sind vollständig kostenfrei.
    • Transaktionsbasiertes Modell: Zahlungen fallen erst an, wenn tatsächlich Fotos für einen Bericht in das System hochgeladen werden.
    • Projektpauschale: Ein Projekt kostet aktuell 23 Euro und ist auf maximal 30 Fotos über einen Zeitraum von 12 Monaten begrenzt.
    • Minimiertes Risiko: Technische Verwalter zahlen nur für die Aufträge, die sie tatsächlich aktiv bearbeiten und abrechnen.

    Dieses nutzungsbasierte Modell eignet sich ideal für selbstständige Gutachter und kleinere technische Hausverwaltungen, da keine fixen Monatskosten auflaufen.

    Effizienz im technischen Berichtswesen

    Die Erstellung von Baugutachten und Mängelberichten ist traditionell mit einem enormen Dokumentationsaufwand im Büro verbunden. Hier setzt das modular aufgebaute System der App an, welches das langjährige Fachwissen von Olaf Printz digitalisiert und standardisiert abbildet. Anstatt Berichte nach jedem Ortstermin mühsam neu aufzusetzen, greift der Nutzer auf ein intelligentes Baukastensystem zurück.

    „Das System ist modular. Und das baut eigentlich auf diesen drei Modulen auf, auf Textbausteinen, auf Checklisten, auf Berichtsvorlagen.“ — Olaf Printz

    Die Systematik der Anwendung basiert auf drei grundlegenden Bausteinen:

    • Textbausteine: Wiederkehrende fachliche Formulierungen und rechtliche Klauseln werden einmalig hinterlegt und flexibel abgerufen.
    • Checklisten: Strukturierte Prüfpunkte stellen sicher, dass bei der Vor-Ort-Begehung kein wesentliches Detail vergessen wird.
    • Berichtsvorlagen: Spezifische Vorlagen für unterschiedliche Auftragstypen strukturieren das finale Dokument automatisch vor.

    Für jeden Auftragstyp stehen spezialisierte Vorlagen zur Verfügung. Dies umfasst Abnahmeprotokolle für Sondereigentum, detaillierte Mängelrügen, Dokumentationen für Versicherungen, Wohnflächenberechnungen, Schimmelpilzanalysen und Brandschutzprüfungen. Individuelle Stellungnahmen oder komplexe Beurteilungen werden zeitsparend per moderner Sprache-zu-Text-Funktion direkt vor Ort eingesprochen.

    Der Werdegang eines pragmatischen Bauphysikers

    Olaf Printz blickt auf eine vielseitige berufliche Laufbahn zurück, die von Pragmatismus und technischer Spezialisierung geprägt ist. Nach einer naturwissenschaftlichen Ausbildung zum Chemielaboranten entschied er sich über den zweiten Bildungsweg für ein Architekturstudium. Während des Studiums erkannte er schnell, dass sein Talent weniger im klassischen kreativen Gebäudeentwurf, sondern in den mathematisch-technischen Aspekten der Bauphysik lag.

    „Ich bin eigentlich Bauphysiker. Und was ich eigentlich werden wollte, ist Experte für Licht und Energie an der Fassade.“ — Olaf Printz

    Diese Erkenntnis führte ihn zu namhaften Stationen und interessanten Projekten der Branche:

    • Diplomarbeit: Entwicklung eines zukunftsweisenden Niedrigenergie-Kaufhauses unter effektiver Nutzung von natürlichem Tageslicht.
    • Lichtlabor Bartenbach: Mitarbeit in der renommierten Tiroler Forschungsgruppe für innovative Lichtlenksysteme mittels Spiegeltechnik.
    • HL-Technik: Tätigkeit im Bereich der "Future Building Design" in München, spezialisiert auf ganzheitliches Gebäudetuning und energiearme Gebäudekonzepte.

    Im Jahr 2004 folgte der Schritt in die Selbstständigkeit als Sachverständiger für Bauphysik. Neben der energetischen Fassadenplanung etablierte er sich über die Jahre vor allem als starker Partner im Kampf gegen Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbefall in München.

    Das Ende des ewigen Kopierens im Büroalltag

    Viele Zeiteinsparungen resultieren nicht aus komplexen Algorithmen, sondern aus dem gezielten Eliminieren von kleinen, nervigen Routineaufgaben. Durch eine genaue Beobachtung des eigenen Arbeitsverhaltens stellte Olaf Printz desillusioniert fest, dass ein erheblicher Teil der Bürozeit für stupides Kopieren von Daten verloren ging. Adressen, E-Mail-Verteiler und Telefonnummern wurden ständig zwischen verschiedenen Systemen hin- und hergeschoben.

    Dieses ineffiziente Arbeiten wurde durch die Implementierung intelligenter Schnittstellen komplett abgeschafft:

    • Sammel-E-Mails: Ein einziger Klick genügt, um Berichte an alle im System hinterlegten Projektbeteiligten zu versenden – inklusive korrekt befüllter Betreffzeilen.
    • Automatisierte Routenführung: Beim Einstieg ins Auto verknüpft sich das System direkt mit Google Maps und startet das Navigationssystem ohne manuelle Adresseingabe.
    • Direkte Kontaktaufnahme: Alle Ansprechpartner von Hausverwaltungen, Sanierungsfirmen oder Rechtsanwälten sind projektbezogen verlinkt und können direkt per Klick kontaktiert werden.
    • Mobile Projektanlage: Ein neues Schadensprojekt lässt sich mit wenigen Klicks von unterwegs aus dem Auto heraus anlegen, wenn Notfälle schnelles Handeln verlangen.

    Spezialsoftware für Bestandsimmobilien vs. Neubau-Tools

    Bei der Auswahl digitaler Werkzeuge muss strikt zwischen Neubauaktivitäten und der Verwaltung von Bestandsimmobilien unterschieden werden. Im Neubausektor erstrecken sich Projekte oft über mehrere Jahre und stützen sich intensiv auf digitale Pläne und 2D-Grundrisse zur fotorientierten Mängelerfassung. Bekannte Marktgrößen wie Planradar oder Komodo sind für diese langfristigen Aufgaben hervorragend geeignet.

    Im Bereich der Bestandsimmobilien beziehungsweise der technischen Objektverwaltung herrschen jedoch völlig andere Rahmenbedingungen:

    • Hohe Projektfrequenz: Verwalter und Gutachter betreuen eine Vielzahl paralleler Kleinstprojekte mit kurzer Durchlaufzeit.
    • Fehlende Grundlagen: In der Baupraxis liegen für Bestandsimmobilien häufig keine brauchbaren Grundrisse oder digitalen Pläne vor.
    • Schnelle Fotoverortung: Fotos müssen vor Ort zügig und logisch ohne Grundrisspläne verortet und beschrieben werden.

    Die App von Olaf Printz konzentriert sich konsequent auf dieses Bestandssegment und ermöglicht eine unkomplizierte, schnelle Abwicklung von Kleinstaufträgen.

    Einfacher Einstieg und DSGVO-Konformität

    Um die Hürden für neue Anwender so gering wie möglich zu halten, ist die Software sofort einsatzbereit. Es ist keine Installation über klassische App-Stores notwendig, da die Anwendung als hocheffiziente Web-Applikation läuft. Neue Nutzer können sich registrieren und das System umfassend testen.

    Für die Sicherheit der sensiblen Kundendaten ist vollumfänglich gesorgt:

    • Kostenloser Test: Jedes neue Konto erhält 15 Freiprojekte zur unverbindlichen und eingehenden Praxisprüfung.
    • Sicheres Hosting: Alle Daten werden in Frankfurt am Main auf Servern von Amazon Web Services (AWS) nach strengem deutschen Datenschutzrecht gespeichert.

    Über die Domain www.prinz.team können interessierte Verwalter, Sachverständige und Gutachter das System direkt und ohne finanzielle Vorleistung auf Herz und Nieren testen.

    Häufige Fragen

    Was ist der Hauptvorteil der App von Olaf Printz im Vergleich zu anderen Lösungen?

    Die App wurde speziell für Bestandsimmobilien entwickelt, bei denen meist keine Grundrisse vorliegen. Sie ermöglicht ein extrem schnelles Berichtswesen direkt vor Ort.

    Für wen eignet sich das Tool prinz.team am besten?

    Die Software richtet sich vor allem an technische Objektverwalter, Bausachverständige, Gutachter und alle Fachkräfte, die regelmäßige Immobilienbegehungen dokumentieren müssen.

    Wie unterscheidet sich das Preismodell von typischen SaaS-Abonnements?

    Es gibt keine wiederkehrenden Verträge oder monatlichen Fixkosten. Die Abrechnung erfolgt pro Projekt (aktuell 23 Euro pro Projekt inklusive bis zu 30 Fotos für 12 Monate).

    Kann man die App kostenlos ausprobieren?

    Ja, unter www.prinz.team kann man kostenlos einen Account erstellen. Neue Nutzer erhalten automatisch 15 Freiprojekte zum ausgiebigen Testen.

    Können eigene Berichtsvorlagen in die App integriert werden?

    Ja, das System arbeitet hochgradig modular mit individuellen Textbausteinen, Checklisten und maßgeschneiderten Berichtsvorlagen für jeden Auftragstyp.

    Unterstützt die App die Sprache-zu-Text-Eingabe?

    Ja, individuelle Stellungnahmen oder Projektdetails vor Ort lassen sich ganz einfach per Sprachsteuerung in den Bericht einfügen.

    Wie hilft die App dabei, lästiges Kopieren im Büro zu vermeiden?

    Sie verknüpft Projekt- und Kontaktdaten nahtlos. E-Mail-Verteiler für Sammel-Mails, Telefonnummern und Navigationsadressen für Google Maps sind mit nur einem Klick abrufbar.

    Wo werden die Projektdaten gespeichert und sind sie sicher?

    Alle Daten werden absolut sicher und DSGVO-konform auf der AWS-Cloud am Standort Frankfurt in Deutschland gehostet.

    Auf welchen Geräten läuft die Software?

    Als moderne Software-as-a-Service-Lösung funktioniert die Web-Applikation plattformunabhängig im Browser auf Apple Mac, iPads, Android-Smartphones und Windows-PCs.

    Was empfiehlt Olaf Printz jungen Branchenkollegen für den Erfolg?

    Er rät dazu, proaktiv auf Menschen zuzugehen, sich nicht hinter dem Schreibtisch zu verstecken und bei fachlichen Problemen offen um Rat zu fragen.

    Transkript

    Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.