
Erfolgreich in Immobilien investieren: Reiko und Michael zeigen ihre praxiserprobte Strategie für den Aufbau großer Immobilienbestände. Jetzt anhören!
Viele angehende Investoren zögern den Einstieg hinaus und warten auf die perfekte Marktphase. Die Experten Reiko und Michael räumen mit diesem Zaudern auf und betonen, dass der beste Zeitpunkt immer die Gegenwart ist.
„Der eigentliche richtige Zeitpunkt, der ist heute. Weil sobald du anfängst mit Immobilien, spielt die Zeit einfach für dich.“ — Michael
Ausreden gibt es in jeder Marktphase:
Ein entscheidender Fehler vieler Einsteiger ist der fehlende Fokus bei der Objektsuche. Wer wahllos zwischen Einfamilienhäusern, Apartments und Gewerbeeinheiten sucht, verzettelt sich schnell.
Reiko und Michael setzen konsequent auf kleine Wohneinheiten, da diese ein optimales Risikoprofil aufweisen:
Die Standortwahl folgt klaren mathematischen und demografischen Kriterien. Investiert wird in Städten ab 35.000 Einwohnern im Umkreis von zwei bis drei Stunden Fahrzeit, die über einen Autobahnanschluss, einen Bahnhof sowie eine positive Bevölkerungsentwicklung verfügen.
Viele Investoren verwechseln den Immobilienkauf mit einer reinen Spekulation auf Wertsteigerung. Michael vergleicht Standorte wie München mit Technologie-Startups, die jahrelang Kapital verbrennen, um irgendwann eine hypothetische Milliardenbewertung zu erreichen.
„Wenn du der Bank zeigen kannst, dass deine Immobilien profitabel sind, dann sagt die Bank: Hey, ich glaube, du hast es verstanden.“ — Michael
Das Problem an teuren A-Lagen ist der negative Cashflow, der Investoren finanziell ausbremst:
Für den Erfolg eines Deals ist nicht der Ist-Zustand entscheidend, sondern die Perspektive der kommenden Monate. Die Experten betrachten primär die prognostizierte Rendite nach einer Optimierungsphase von einem bis anderthalb Jahren.
Die Kalkulation basiert auf einer einfachen Rückwärtsrechnung:
Der Angebotspreis auf Immobilienportalen spiegelt selten den realen Transaktionswert wider. In der aktuellen Hochzinsphase besitzen Käufer einen immensen Verhandlungsspielraum, sofern sie die richtige Taktik anwenden.
Eine erfolgreiche Verhandlung basiert auf einer detaillierten Bedarfsermittlung des Verkäufers. Es gilt herauszufinden, warum verkauft wird, um gezielt Lösungen anzubieten:
Ein schriftliches, gut begründetes Kaufpreisangebot, das auf realen Mängeln basiert und zeitlich streng limitiert ist, erzeugt Dringlichkeit und führt häufig zum Erfolg.
Weder Reiko noch Michael stammen aus wohlhabenden Verhältnissen oder haben Millionen geerbt. Ihr Weg beweist, dass Fleiß und Systematik über dem familiären Hintergrund stehen und jeder den Sprung zum Großinvestor schaffen kann.
Reiko startete 2008 unmittelbar vor dem Ausbruch der Finanzkrise neben seinem Job als Speditionskaufmann mit drei Eigentumswohnungen:
Michael wiederum begann seine Karriere im Lebensmitteleinzelhandel und arbeitete sich bis in Führungspositionen hoch, bevor er 2018 seine erste Wohnung erwarb. Sein ursprüngliches Ziel von zehn Wohnungen übertraf er bereits im ersten Jahr deutlich.
Die größten Hürden auf dem weg zu einem großen Portfolio sind oft nicht das Kapital, sondern die eigenen mentalen Blockaden. Fast jeder Investor bremst sich irgendwann durch falsche Annahmen selbst aus.
Typische limitierende Glaubenssätze blockieren den langfristigen Erfolg:
„Wir haben das Mantra inzwischen für uns: ein guter Deal findet immer Geld.“ — Michael
Ab einer gewissen Portfoliogröße ist die Verwaltung in Eigenregie zeitlich nicht mehr machbar. Wer hunderte Wohnungen neben dem Beruf halten möchte, muss vom Selbstständigen zum echten Unternehmer reifen.
Um unkontrollierten Arbeitsaufwand zu vermeiden, gelten klare Spielregeln für das Bestandsmanagement:
Wer diese Prozesse konsequent etabliert und eine solide Liquiditätsreserve hält, kann den Bestand stressfrei skalieren und langfristig Vermögen aufbauen.
Passend dazu: Steueroptimierte Immobilien: Mehrfamilienhäuser für Unternehmer · Tobias Claessens: Vom Nachtclub zum Immobilienmillionär · Ardi Goldman: Warum Immobilien Produkte sein müssen · Immobilien 2025: Dominik Benner über Wohnbau & P5-Kongress
Der beste Zeitpunkt ist immer 'heute'. Sobald man anfängt, arbeitet die Zeit für einen selbst. Ausreden wie zu hohe Zinsen oder überteuerte Preise gibt es in jeder Marktphase.
Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen eignen sich ideal. Sie haben die höchste Nachfrage, sind krisenresistent und lassen sich bei einer Skalierung einfacher verwalten als Einfamilienhäuser.
Es wird empfohlen, ab einer Stadtgröße von mindestens 35.000 Einwohnern zu investieren. Die Stadt sollte über einen Autobahnanschluss, einen Bahnhof und eine positive Bevölkerungsentwicklung verfügen.
In der aktuellen Marktphase mit ca. 4 % Zinsen sollte die Bruttorendite nach 12 bis 18 Monaten mindestens bei 6,5 % bis 7 % liegen, damit sich das Objekt selbst trägt.
München ähnelt einem Startup, das jahrelang Geld verbrennt, in der Hoffnung auf eine spätere Wertsteigerung. Ohne positiven Cashflow verweigert die Bank jedoch schnell weitere Finanzierungen.
Man ermittelt die realistisch erzielbare Miete nach 12-18 Monaten und zieht alle Zins-, Tilgungs- und Bewirtschaftungskosten ab. Das Ergebnis bestimmt den maximalen Kaufpreis, den man bieten darf.
Der Angebotspreis ist verhandelbar. Durch detaillierte Analyse der Verkaufsmotivation des Eigentümers lassen sich oft Kaufpreisreduzierungen von 10 % bis über 40 % erzielen.
Für eine erste Wohnung sollte man etwa 20.000 bis 25.000 Euro als Liquiditätsreserve besitzen. Für ein erstes Mehrfamilienhaus sind 50.000 bis 80.000 Euro ratsam.
Um die professionelle Distanz zu wahren und nicht für jede Kleinigkeit kontaktiert zu werden. Kommunikation sollte schriftlich oder über eine Hausverwaltung laufen.
Nein, Immobilien sind ein sehr aktives Geschäft. Der Hebel liegt nicht in der Passivität, sondern im Fremdkapital, das trotz des Zeitaufwands überproportionalen Vermögensaufbau ermöglicht.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.