
Diese Immobilien-Strategie zeigt, wie Sie mit energieautarken Gebäuden und einer Energieflatrate die Rendite steigern und CO2-Risiken eliminieren.
Das klassische Mietmodell in Deutschland steht vor einem fundamentalen Wandel. Bislang funktionierte die klassische Kaltmiete so, dass sämtliche Betriebskosten und Energieverbräuche für Heizung, Strom und Warmwasser eins zu eins an die Mieter durchgereicht wurden.
Genau diese Struktur nimmt dem Vermieter jedoch jeglichen wirtschaftlichen Anreiz, in hocheffiziente oder energieautarke Gebäude zu investieren. Jede eingesparte Kilowattstunde nützt im Kaltmietmodell ausschließlich dem Mieter, während der Eigentümer auf den solaren Investitionskosten sitzen bleibt.
„Energieautarkie per se im alten Mietmodell ergibt keinen Sinn. Erst die Pauschalmiete mit Energieflatrate trägt das Modell.“ — Timo Leukefeld
Um Energieautarkie rentabel zu machen, bedarf es deshalb einer grundlegenden Disruption des klassischen Mietverhältnisses. Die Lösung liegt in einer Pauschalmiete inklusive einer integrierten Energieflatrate auf fünf oder zehn Jahre.
Durch dieses Modell fließt jeder solare Ertrag und jede technische Einsparung direkt in die Tasche des Vermieters. So wird ökologisches Bauen zu einem echten Renditetreiber, der zusätzlich CO2-Risiken komplett eliminiert.
Aktuell wirken mehrere disruptive Entwicklungen parallel auf den deutschen Immobilienmarkt ein. Wer diese Dynamiken ignoriert, riskiert, dass seine Gebäude in naher Zukunft zu sogenanntem gestrandeten Anlagevermögen (Stranded Assets) werden.
Diese Faktoren gefährden herkömmliche Kaltmietobjekte massiv:
In der modernen Baubranche gilt die wassergeführte Heizung in Verbindung mit einer Wärmepumpe fast schon als unumstößliches Gesetz. Doch in hochgedämmten Neubauten (KfW 40) ist der tatsächliche Heizwärmebedarf verschwindend gering.
Unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist eine teure Wärmepumpe bei einem extrem geringen Energiebedarf von etwa 20 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr kaum zu rechtfertigen. Der hohe Aufwand bei Anschaffung und Wartung steht in keinem Verhältnis zur minimalen absoluten Ersparnis.
„Wir gehen davon aus, dass in den nächsten zehn Jahren im Neubau die wassergeführte Heizung verschwinden wird. Aus rein wirtschaftlichsten Gesichtspunkten.“ — Timo Leukefeld
Die Alternative ist ein radikaler Low-Tech-Ansatz: Die elektrische Infrarotheizung. Als reine Strahlungsheizung erwärmt sie nicht das Luftvolumen, sondern die umgebenden Oberflächen und Wände im Raum.
Das sorgt für ein hervorragendes Raumklima, schützt die Bausubstanz vor Feuchtigkeit und Schimmel und benötigt keine Wartung. Da Infrarotmodule bis zu dreimal so lange leben wie Wärmepumpen, sind sie auf den Lebenszyklus gerechnet die deutlich überlegene Technologie.
Viele Investoren schrecken vor energieautarken Konzepten zurück, weil sie unkalkulierbare Mehrkosten beim Bauen befürchten. Eine intelligente Bilanzierung der Haustechnik zeigt jedoch das genaue Gegenteil.
Zwar erfordert ein energieautarkes Mehrfamilienhaus deutliche Investitionen in großflächige Photovoltaikanlagen auf dem Dach, an den Fassaden sowie in entsprechende Batteriespeicher im Keller. Demgegenüber steht allerdings eine massive Einsparung bei der eigentlichen Haustechnik.
Die Kostenstruktur gleicht sich durch diese Umschichtung vollständig aus:
Ein zentraler Hebel für das Pauschalmietenmodell ist der rechtliche Ausweg aus der starren Heizkostenverordnung. Wer Energie pauschal im Mietvertrag abrechnen möchte, muss gesetzliche Ausnahmetatbestände nutzen.
Eine solche Ausnahme greift, sobald ein Gebäude nachweislich eine echte, dynamisch im Minutentakt simulierte Energieautarkie von über 50 Prozent erreicht. In diesem Fall übersteigen die Kosten für Messung und Abrechnung der Energie den tatsächlichen Wert des Zukaufs.
Das hat weitreichende Konsequenzen für Eigentümer:
Die Warmwasserbereitung ist im modernen Neubau neben dem Haushaltsstrom oft der größte Energieverbraucher. Traditionelle zentrale Systeme leiden unter enormen Zirkulationsverlusten und strengen medizinischen Auflagen.
Timo Leukefelds Konzept basiert auf einem dezentralen System mit sogenannten Autarkie-Boilern in jeder Wohnung. Diese verfügen über ein intelligentes Zwei-Heizstab-System zur optimalen Abstimmung auf die Solaranlage.
Dieses Setup bietet erhebliche funktionale und finanzielle Vorteile:
Die deutsche Strominfrastruktur steuert in den nächsten Jahren auf eine kritische Überlastung zu. Durch den massiven Zubau unregelmäßiger Solar- und Windenergie drohen zeitweise verstopfte Übertragungsnetze.
„Im Prinzip sind in ein bis zwei Jahren die Netze dicht. Alle wissen es, aber keiner spricht es öffentlich gerne aus.“ — Timo Leukefeld
Wer in Zukunft große Batteriespeicher im Keller betreibt und dank der Pauschalmiete die volle Kontrolle über die Verbräuche im Haus besitzt, kann von volatilen Tarifen massiv profitieren. Die Batterie fungiert als intelligenter Puffer zum Be- und Entladen.
Um all diese komplexen Systeme sicher aufeinander abzustimmen, hat Timo Leukefeld das Werkzeug des „Energetischen Kompasses“ entwickelt. Dabei handelt es sich um eine unabhängige, produktneutrale Energiestrategie für Bauherren.
Da viele klassische Planer oder Energieberater in starren Förder- und Produktstrukturen der Hersteller gefangen sind, schließt der Kompass diese Beratungslücke. Durch hochpräzise Simulationen wird das energetische Verhalten des Gebäudes für das ganze Jahr im Voraus berechnet.
Der Kompass führt die folgenden Schritte für ein erfolgreiches Projekt zusammen:
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Im Kaltmietmodell legt der Vermieter alle Betriebskosten auf den Mieter um. Dadurch fehlt ihm jegliches wirtschaftliche Motiv, in teure Energiesparmaßnahmen zu investieren, da die Einsparungen rein dem Mieter zugutekommen.
Das Modell der Pauschalmiete mit einer Energieflatrate. Dadurch profitiert der Vermieter direkt in Form einer höheren Mietrendite von jeder selbst erzeugten und eingesparten Kilowattstunde.
Durch drastisch steigende CO2-Steuern, die vermieterseitig kaum umgelegt werden dürfen, sowie hohe Instandhaltungsverfahren aufgrund von Übertechnisierung und extrem verschärften ESG-Kriterien bei der Kreditvergabe.
In gut gedämmten Gebäuden (KfW 40) ist der Heizwärmebedarf minimal. Eine teure Wärmepumpe amortisiert sich dort aufgrund extrem hoher Anschaffungskosten nicht, während die günstige Infrarotheizung wartungsfrei und langlebig ist.
Infrarotheizungen erwärmen als Strahlungsheizungen direkt die Oberflächen statt des Luftvolumens. Das sorgt für gleichmäßig warme Wände, verhindert Schimmelbildung, vermeidet Staubaufwirbelungen und trocknet die Raumluft nicht aus.
Die hohen Kosteneinsparungen bei der simplen Heiztechnik (Infrarot statt Wärmepumpe und wassergeführter Fußbodenheizung) kompensieren die höheren Investitionen für Photovoltaik und Batteriespeicher vollständig.
Ab einer nachgewiesenen echten Solarautarkie von über 50 Prozent übersteigen die Kosten für Messung und Abrechnung den Wert des Restenergieeinkaufs. Dies begründet eine rechtliche Unzumutbarkeit, die Pauschalmieten erlaubt.
Sie senken die Leitungsverluste im Vergleich zu zentralen Systemen um die Hälfte. Zudem entfällt für Vermieter die gesetzliche Pflicht zur regelmäßigen legionellentechnischen Überprüfung vollständig.
Die Fähigkeit, Lasten zeitlich zu verschieben. Mit großen Batterien kann das Haus Strom günstig laden, wenn Wind- oder Solarenergie im Überfluss vorhanden sind, und das Netz bei teuren Spitzen entlasten.
Er bietet eine unabhängige, produktneutrale Energiestrategie inklusive dynamischer Gebäudesimulationen, Drohnen-Verschattungsanalysen, Blendgutachten für Ämter und rechtssicherer Mietverträge.
Das Transkript für diese Folge wird derzeit vorbereitet.